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Der Weg von daheim zum Eislaufplatz ist
gar nicht so weit am Tag, wenn der Him-
mel blau und der Schnee fest und knirschend
sind, und die Schlittschuhe und das Wollhau-
berl und das kurze Rockerl aus Samt, das
neue, das hat das Christkind voriges Jahr ge-
bracht, ein dunkelblaues, mit...
Das Haus der tausend Töne
Der Abschied fiel Katarin leicht. Ihre neuen Schuhe mit den hohen Absatzen klapperten ungeduldig über das Kopfsteinpflaster des Marktplatzes. Sie übersah ihren Freund, den altén Apotheker, der vor der Apotheke mit ihrer mittelalterlichen Fachwerkfassade stand und...
Ich war so glücklich wie noch nie. In meinem Traum. So über alle Mafien glücklich. Dann hörte ich das Klopfen. Tack. Tack, tack, tack. Wieder. Und wieder. Immer lauter. Immer harter. Dann war ich wach. Ich öffnete die Augen. Durch den Spalt neben der her-abgezogenen Glanzstoffblende vor dem...
I In den Hügeln von Vermont
Das Kind erwacht von dem Schrei. Ein hoher, heller Schrei, der jáh abbricht, ein Poltern, dann wieder die helle Stimme: »Nein! Nein!«
Dann ein Schufi.
Das Kind hat sich aufgerichtet, starrt mit weit aufgerissenen Augen ins Dunkel, lauscht, springt aus dem Bett,...
Schuld an der ganzen Geschichte war der Max vom Rossinger Hof. Allweil hatte er davon gere-det, wie schön und grófi und weit die Welt sei und dafi es eine Schande wáre, sich nicht wenig-stens das eine oder andere davon anzusehen, so-lange man noch gut beieinander wáre und auch den nötigen...
Das schwarze SchafIch bin das schwarze Schaf meiner Familie. Dabei versteh' ich gar nicht, wie es dazu gekommen ist. Alle fanden, ich sei so ein niedliches Kind. Nein, wie reizend, sagten die Verwandten und Bekannten, wenn ich auftauchte. Sie ist nur furchtbar lebhaft, erklärte dann Mama mit einem...
Zum Geleit der JubiläumsausgabeSeit vierzig Jahren gibt es den Franz Schneekluth Verlag, gegründet, besser gesagt, hoffnungsvoll begonnen im September 1949, er ist also genauso alt wie unsere Bundesrepublik Deutschland. Am Anfang war es ein Zimmer in einem Haus in Celle, denn in der Lüneburger...
ZWISCHEN ENDE UND ANFANG
Sie saß nun schon lange so, reglos, vor sich hin starrend, die Unterlippe trotzig vorgeschoben, kalt und abweisend der Blick. Trotz des finsteren Ausdrucks glich sie einem verirrten, ratlosen Kind, das anfangen möchte zu weinen. Eigentlich hätte sie längst gehen...
Ich fühlte mich keineswegs einsam. Viel wichtiger als Liebe war mir mein Beruf. Ich bin geschäftsführender Teilhaber einer chemischen Fabrik, die ich nach dem Krieg zu einem steilen Aufstieg hatte führen können.Der Kontakt zu meinen Kindern war immer gut. Obwohl es zwischen mir und ihnen zu...
Coras Abschied
Im Osten schimmerte das erste SonnenUcht über dem Wald, als sie das Schloß verließ. Sie schlich lautlos wie eine Katze, blieb an der Tür stehen, blickte sichernd umher, lauschte, alles war still, nichts rührte sich.
Keiner hatte sie gesehen und gehört, sie schliefen wohl...
Zum Geleit der JubiläumsausgabeSeit vierzig Jahren gibt es den Franz Schneekluth Verlag, gegründet, besser gesagt, hoffnungsvoll begonnen im September 1949, er ist also genauso alt wie unsere Bundesrepublik Deutschland. Am Anfang war es ein Zimmer in einem Haus in Celle, denn in der Lüneburger...
Der Himmel wölbt sich wolkenlos über dem Atlantik, des-sen nur geringe Kráuselung das Wasser an diesem Tag glitzern lafit, als sei es von Brillantén übersat.
»Wir habén Glück mit dem Wetter«, sagt der Franzose imd blickt zum nahe gelegenen Leuchtturm Pointe d'el Hank hinüber, den er...
Es wurde Nachmittag, bis ich die Stadt verließ. Eigentlich hatte ich vorgehabt, vormittags so gegen elf zu starten, und nun hatte ich den halben Tag mit Abschiednehmen vertrödelt.
Als ich über die Wiedner Hauptstraße aus Wien hinausfuhr, hatte ich alle Mühe, das sentimentale Gefühl zu...
A történet 1955 és 1956 szilvesztere között játszódik, vagyis 12 sorsdöntő hónap eseményeit követi nyomon 12 fejezetben. Az első szilveszteren véletlenül találkozik a nagyvárosban két magányos, félszeg ember: Regina, aki a keleti zónából menekült, s iszonyú emlékeket...
Néhány oldal széle enyhén hullámos, halványan foltos. Pony ist ein ebenso vorwitziges wie liebenswertes Mädchen, das neugierig auf das Leben und die Menschen ist und keinem Abenteuer aus dem Weg geht. Weil ihre Eltern meinen, dass sie eine gute Erziehung bekommen soll, muss Pony in ein recht...
A történet 1955 és 1956 szilvesztere között játszódik, vagyis 12 sorsdöntő hónap eseményeit követi nyomon 12 fejezetben. Az első szilveszteren véletlenül találkozik a nagyvárosban két magányos, félszeg ember: Regina, aki a keleti zónából menekült, s iszonyú emlékeket...
Das Mädchen
Virginia Elisabeth Stettenburg-von Maray sah ihren Vater, genauer gesagt den Mann, den sie für ihren Vater hielt, zum letztenmal an dem Tag, an dem sie achtzehn Jahre alt wurde. Natürlich konnte sie nicht wissen, daß es das letztemal sein würde. Doch es fiel ihr auf, daß er...
Kötéstábla / borítója kopott A történet 1955 és 1956 szilvesztere között játszódik, vagyis 12 sorsdöntő hónap eseményeit követi nyomon 12 fejezetben. Az első szilveszteren véletlenül találkozik a nagyvárosban két magányos, félszeg ember: Regina, aki a keleti zónából...
N^och heute geschieht es, daß ich mit klopfendem Herzen aus dem Schlaf auffahre, von Angst gejagt, auf der Flucht vor ihren Augen. Ihre Augen voller Haß . . . Die fast schwarzen Augen von Madame-Mere, die Augen von Hortense, genauso dunkel, genauso erbarmungslos. Aber am schlimmsten war es,...
Josef, der Hausdiener vom »Schwarzen Bären««, ist der erste in Dornburg, der die Fremde zu sehen bekommt. Am frühen ^
Nachmittag ist es, so gegen drei; er steht vor dem Portal des tf
Hotels, die letzten Mittagsgäste haben das Haus verlassen, und nun ist es still auf dem Marktplatz; ein...
Es wurde Nachmittag, bis ich die Stadt verheß. Eigenthch hatte ich vorgehabt, vormittags so gegen elf zu starten, und nun hatte ich den halben Tag mit Abschiednehmen vertrödelt.
Als ich über die Wiedner Hauptstraße aus Wien hinausfuhr, hatte ich alle Mühe, das sentimentale Gefühl zu...
Es wurde Nachmittag, bis ich die Stadt verließ. Eigentlich hatte ich vorgehabt, vormittags so gegen elf zu starten, und nun hatte ich den halben Tag mit Abschiednehmen vertrödelt.
Als ich über die Wiedner Hauptstraße aus Wien hinausfuhr, hatte ich alle Mühe, das sentimentale Gefühl zu...
Das Kind erwacht von dem Schrei. Ein hoher, heller Schrei, der jäh abbricht, ein Poltern, dann wieder die helle Stimme: »Nein! Nein!«
Dann ein Schuß.
Das Kind hat sich aufgerichtet, starrt mit weit aufgerissenen Augen ins Dunkel, lauscht, springt aus dem Bett, und während es zur Tür...