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ERSTER AUFZUGEINE HERBERGEZwei Reutersknecbte an einem Tisch, ein Bauer und ein Fuhrmann am andern beim Bier,erster reuter: Trink aus, daß wir fortkommen, unser Herr wird auf uns warten. Die Nacht bricht herein; und es ist besser eine schlimme Nachricht als keine, so weiß er doch, woran er ist.zweiter reuter: Ich kann nicht begreifen, wo der von Weisling hingekommen ist. Es ist, als weim er in die Erd geschlupft wäre. Zu Nershem hat er gestern übernachtet, da sollt er heute auf Crailsheim gangen sein, das ist seine Straß, imd da wär er morgen früh durch den Winsdorfer Wald gekommen, wo wir ihm wollten aufgepaßt und fürs weitere Nachtquartier gesorgt haben; unser Herr wird wild sein, und ich bin's selbst, daß er uns entgangen ist, just da wir glaubten, wir hätten ihn schon.erster reuter: Vielleicht hat er den Braten gerochen, denn selten, daß er mit Schnuppen behaft ist. Und ist einen andern Weg gezogen.zweiter reuter: Es ärgert michlerster reuter: Du schickst dich fürtreflElich zu deinem Herrn. Ich kenn euch wohl. Ihr fahrt den Leuten gern durch den Sinn und könnt nicht wohl leiden, daß euch was durchfährt.bauer am andern Tisch: Ich sag dir's, wenn sie einen brauchen und haben einem nichts zu befehlen, da sind die vornehmsten Leut just die artigsten.