Bővebb ismertető
1935Die Städtische Schule von Porthkerris stand auf halber Höhe eines steilen Hangs, der vom Herzen der Stadt ins offene Heideland hinaufführte. Es war ein wuchtiger viktoriani-scher Granitbau mit drei verschiedenen Eingängen für Knaben, Mädchen und Kleinkinder, ein Vermächtnis aus den Tagen, in denen die Geschlechtertrennung vorgeschrieben war. Mit dem geteerten Schulhof und dem hohen schmiedeeisernen Zaun wirkte sie meistens ziemHch abweisend. An diesem Spätnachmittag im Dezember war sie jedoch hell beleuchtet, und aus den offenen Türen strömten Scharen aufgeregter Kinder mit Turnbeuteln, Bücherranzen, Luftballons und kleinen Papiertüten voller Süßigkeiten. Drängelnd und kichernd kamen sie in Grüppchen heraus und hänselten einander noch vergnügt, bevor sie sich schließlich trennten und nach Hause gingen.Für ihren Überschwang gab es zwei Gründe: das Ende des Wintertrimesters und die Weihnachtsfeier in der Schule. Sie hatten gespielt und gesungen und sich bei Staffelläufen in der Aula kleine, mit Bohnen gefüllte Säckchen aus den Händen gerissen und an den nächsten in der Mannschaft weitergegeben. Zu den dumpfen Klängen des verstimmten alten Klaviers hatten die Kinder den Volkstanz Sir Roger de Coverley aufgeführt, danach Marmeladenkuchen und Safranbrötchen gegessen und Brauselimonade dazu getrunken. Am Ende hatten sie sich in einer langen Reihe aufgestellt und nacheinander Mr. Thomas, dem Direktor der Schule, die Hand geschüttelt, ihm frohe Weihnachten gewünscht und eine Tüte mit Süßigkeiten in Empfang genommen.