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Elmer Gantry war betrunken. Es war ein Rausch voll Beredsamkeit, voll Zartlichkeit und Rauflust. Er lehnte am Schanktisch der „Altén Heimat", des goldglitzerndsten und grofistádtischsten Saloons in Cato, Missouri, und forderte den Mixer auf, mit ihm in den neuesten Walzer, „Die schöne Sommerszeit", einzustimmen. Der Mixer hauchte ein Glas an, polierte es und bemerkte, Elmer durch das blitzende Rund einen Blidc zuwerfend, er verstünde * nicht viel von so 'nen Singereien. Aber er ládhelte. Kein Mixer hátte beim Anblick Elmers ein Ládieln unterdrüdcen können, ein so begeisterter, wackerer Radaubruder war er, und so imponierend war sein albernes Grinsen. „Von mir aus, altér Trottel", gab Elmer nach. „Ich und mein Zimmerkam'rad wollen Ihnen mai zeigen, was Singen heifít! Das ist mein Zimmerkam'rad. Jim Lefferts. Der beste Zimmerkam'rad von der Welt. Wenn er's nicht war', würd' ich nicht mit ihm zusammen wohnen! Der beste Quarterbadk im Mid'lwesten, Das ist mein Zimmerkam'rad." Von neuem lernte der Mixer unter Beteuerungen ganz besonderen Vergnugens Mr. Leíferts kennen. Elmer und Jim Lefferts zogen sich an einen Tisch zurüdk, um die langen, vollen, süfien Töne der alkoholseligen Melodie erklingen zu lassen. Sie sangen wirklich sehr gut. Jim hatte einen kraftigen Tenor, Elmer Gantrys voller Bariton aber war etwas, das man noch langer im Gedachtnis behielt als seine imposante Gestalt,