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Die Junilandschaft Pennsylvaniens war voller Bilder. Der junge William Barton saß auf einem niedrigen Hügel unter einer alten Esche und betrachtete sie. Er konnte keine Wahl treffen, welches er malen sollte. Er saß im Grase und hatte die Arme um die Knie geschlungen. Zu seiner Rechten war der Delaware, ein glatter Silberfluß zwischen grünen Ufern. Zu seiner Linken lag ein Tal, darin ein Städtchen sich versteckte, von dem man nur Kirchtürme und schräge Dächer inmitten von Bäumen sah. Unter ihm war ein Bauernhof: weidende Kühe, ein welliges Weizenfeld, eine rote Scheune und ein altes, steinernes Farmhaus. Auf einem Acker rotbrauner Erde pflügte ein Bauer.
In diesem Augenblick öffnete sich die Türe des Bauernhauses, und ein Mädchen in blauem Kleide und weißer Schürze trat in den Sonnenschein heraus. In der Hand trug es eine Glocke, die es mit weitausholender, kräftiger Bewegung läutete. Der Klang drang klar und voll den Hügel herauf.
Ist es denn schon Mittag? fragte sich William. Er hatte keine Uhr bei sich, weil er immer sagte, er wolle beim Malen nicht wissen, wie spät es sei. Aber wenn es schon Mittag war, dann hatte er den Morgen verstreichen lassen, ohne das geringste getan zu haben. Er schaute durch das grüne Laub in die Höhe. Die Sonne stand in der Himmelsmitte über dem