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Fünfuhr-Expreß
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Man ging und ging und sang >Ewiges Gedenken<. Und wenn die Stimmen verstummten, tönte der Trauergesang fort im Rhythmus der Schritte, im Geklapper der Pferdehufe und im Wehen des Windes.
Passanten gaben den Weg frei, um den Trauerzug vorbeiziehen zu lassen, sie zählten die Kränze und bekreuzigten sich. Neugierige schlössen sich der Prozession an und fragten: »Wer wird begraben?« - »Schiwago«, hieß die Antwort.
Das also war es. Man mußte es wissen. Aber nicht ihn begrub man. Sie, seine Frau. Es kam auf das gleiche heraus. Gott gebe ihrer Seele Frieden. Sanft möge sie ruhen. Ein reiches Begräbnis! -
Die letzten Augenblicke blinkten auf und erloschen - abgezählte Minuten, unwiederbringlich vorbei! >Die Erde ist des Herrn, und was in ihr ist, das Erdreich, und alles, was auf ihr wohnet.< Der Priester schlug ein Kreuz und streute eine Handvoll Erde auf Marja Nikolajewna. Man sang die >Seelen der Gerechten<. Hierauf gab es ein unfeierliches Hin und Her. Man verschloß den Sarg, nagelte ihn zu, ließ ihn ins Grab hinab; ein Regen von Erdklumpen trommelte auf ihn nieder. Hastig, mit vier Spaten zugleich, wurde das Grab zugeschaufelt. Ein klei-