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Don José Ricart war schlecht gelaunt aufgestanden. Um sechs Uhr morgens hatte er mit dem Gefühl, dass die Nacht schon zu lange dauerte, die Nachttischlampe angeknipst. Als er sah, dass es noch zu früh zum Ankleiden war, hatte er sich im Bett aufgesetzt und das umgeknickte Kopfkissen als Stütze in den Rücken geschoben. In dieser Stellung überkam ihn wieder einmal eine unwiderstehliche Lust zu rauchen, was ihn merklich in Unruhe versetzte, da er keine Zigaretten im Schlafzimmer hatte. Auf Anordnung des Arztes rauchte er seit fast zwanzig Jahren nicht mehr, aber hin und wieder erinnerte er sich daran, als hätte er die letzte Zigarette erst vor zehn Minuten ausgedrückt. Manchmal genehmigte er sich nach dem Essen eine Zigarre, an besonderen Tagen wie dem heutigen, dem 19. November, an dem er zur Feier seines Geburtstags mit seinem Freund Maxi im Jockey Club eine gute Cohiba rauchen würde. Fünfundsiebzig Jahre: ein Essen mit Vega Siciha, Kaffee (auch ein fast aufgegebener Ge-nuss). Cognac und Cohibas in Gesellschaft von Maxi. So feierten sie seit einer Ewigkeit diesen Tag. Er lud Maxi ins Jockey ein, und wenn Maxi Geburtstag hatte, lud der ihn zu einem ordentlichen Eisbein mit Sauerkraut ins Edelweiß ein. Es war die einzige Geburtstagsfeier, die für ihn wirklich einen Sinn hatte. Alle anderen Feierlichkeiten waren lediglich das, was er »gesellschaftliche Verpflichtungen« nannte, angefangen bei der Versammlung der