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DIE FRÜHEN KRÄNZE
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Oft bange ich, vom Tal der Heiterkeit Biege mein Weg zu Stille schon und Schweigen, Denn leiser wandelt meiner Stunden Reigen, Wie Menschen gehn vor naher Müdigkeit.
So war, was ich, ein Kind, ein Träumer nahm, Das Leben schon? Und waren die verfrühten Geschicke, die ich griff, schon reife Blüten, Mit denen meine Jugend zu mir kam?
Doch Fragen sind dies, die ich klaglos spreche,
Denn keiner weiß es ganz, was er erlebt,
Da er noch Strom ist und geschnellte Schwinge,
Und erst, wenn alle Unrast fern verbebt, Malen sich bildhaft auf der stillen Fläche Die späten Träume der erlebten Dinge.
II
Doch diesen Glanz verlangt es mich zu halten, Zu fassen das, was kaum Erlebnis war, Der Ferne Gruß, der Frauen mattes Haar, Den lieben Schritt enteilender Gestalten,
Und solche Bilder, ehe sie verschatten, In heißen Worten formend zu erneuern, Daß sie, geläutert von den späten Feuern, Ein Glühen geben, das sie einst nicht hatten.