Zentralblatt für Bakteriologie, Parasitenkunde, Infektionskrankheiten und Hygiene
Erste Abteilung / Referate Band 153 Ausgegeben im Juni 1954 Heft 1/3
Aerobe und Anaerobe Sporenbildner
Standfuß, R. (Gießen): Zur Laboratoriumsdiagnose des Milzbrandes. (Tier-
ärztl. Umschau 1953, 163.)
Von 924 Mäusen, die mit mllzbrandhaltigem Material aus getrockneten überseeischen Rinderhäuten infiziert worden waren, starben 511 in den ersten beiden, 226 am 3. und 4. und 143 Mäuse am 5., 6. und 7. Tag, während der Tod bei den restliehen Tieren...
Zentralblatt für Bakteriologie, Parasitenkunde, Infektionskrankheiten und Hygiene
Erste Abteilung / Referate Band 153 Ausgegeben im Juni 1954 Heft 1/3
Aerobe und Anaerobe Sporenbildner
Standfuß, R. (Gießen): Zur Laboratoriumsdiagnose des Milzbrandes. (Tier-
ärztl. Umschau 1953, 163.)
Von 924 Mäusen, die mit mllzbrandhaltigem Material aus getrockneten überseeischen Rinderhäuten infiziert worden waren, starben 511 in den ersten beiden, 226 am 3. und 4. und 143 Mäuse am 5., 6. und 7. Tag, während der Tod bei den restliehen Tieren bis zum 20. Tage eintrat. Zum Nachweis der Milzbrandbazillen bei der Maus ist besonders in den ersten Tagen die Impfstelle heranzuziehen. In 256 Untersuchungen wurde der Milzbrandnachweis 133mal durch den Tierversuch, llOmal durch Tier- und Kulturversuch und 13mal dureh den Kulturversuch allein erbracht. Hartwigk (Berlin).
B e z z i , C. (Labor, di Batt. e Anat. Pat. dell'Dsped. Civile di La Spezia) Un raro
caso di meningite di carbochia ematico. (Ein seltener Fall von Meningitis
durch Milzbrand). (Giom. Batter. 44, 353 [1952].)
Verfasser beschreibt einen Fall von Meningitis, dureh Bae. anthraeis verursacht.
Henneberg (Berlin).
Nystedt, H. Ett fall av intra vitam diagnosticerad mjältbrand hos nötkreatur, som tillfrisknat. (Ein Fall von intra vitam diagnostiziertem Milzbrand bei Rindern, die genasen). (Medlemsblad f. Sveriges Veterinärförbund 5, 233—234 [1953].)
Eine Kuh und eine Färse, die beide an Milzbrand erkrankt waren (bakteriologischer Nachweis von Milzbrandbazlllen im Blut), genasen offensiehtlldi infolge der Penieillin-behandlung, kombiniert mit Serumtherapie. Als Infektionsquelle wird aus Südamerika importiertes Ölkraftfutter vermutet. Lehnert (Stockholm).
Z i e g e r , W.: (Staatl. Vet. Unters. Amt, Münster/Westf.). Atypischer Milzbrand bei Schweinen. (Mh. Tierheilk. 1953, 79.)
Beschreibung von 4 Milzbrandfällen beim Sehwein, die bei der Zerlegung nicht als solche diagnostiziert, sondern erst durch die bakteriologische Untersuchung erkannt wurden. In allen Fällen lag örtlich nicht begrenzter Milzbrand vor. Die Ascoli-Reaktion fiel negativ aus. Es wird daher empfohlen, bei Schweinenotsehlachtungen vermehrt auf Milzbrand zu achten und bei Dünndarmentzündungen, die ein besonderes Verdachtsmerkmal sein können, die Einleitung einer bakteriologischen Untersuchung zu veranlassen.
Emgehende immunbiologisehe Untersuchungen an passiv und aktiv immunisierten Meerschweinchen ergaben keine Virulenzunterschiede zwischen den aus den Schweineorganen und 2 anderen aus Rindermilzbrandfällen isolierten Stämmen. Hartwigk (Berlin).
Erste Abt. Kef. Bd. 153. Heft 1/3 I 13
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Cím: Zentralblatt für Bakteriologie, Parasitenkunde, Infektionskrankheiten und Hygiene 153/1-26 [antikvár]
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