Bővebb ismertető
In diesem Band prásentiert sich eine Auswahl Prosa und Lyrik aus der Feder schreibender Arbeiter, eine Schau auf Texte, die in den letzten Jahren vom Verlag in Sammelwerken und Einzelpublikationen veröffentlicht wurden. So bildet dieses Buch gewissermafien eine Bilanz, zeigend, was zielgerichtete und systematische Förderung vermag, zu welchen Leistungen schreibende Werktátige fáhig sind und wie sie unter unseren gegenwártigen gesellschaftlichen Bedingungen die Traditionen revolutionárer Arbeiterschriftsteller und -korrespondenten fortführen. Die literarische und publizistísche Tátigkeit der Mitglieder des Bundes proletarisch-revolutionárer Schriftsteller Deutschlands, das Wirken der Arbeiterkorrespondenten der zwanziger Jahre, die Aktivitáten der Volkskorrespondenten und die Bewegung schreibender Arbeiter, wie sie sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten herausgebildet hat, sind das geistige Vorbild für Autoren, wie unser Band sie vorstellt. Ihr Interesse und ihr Spafi am Schreiben, ihr poetisches Talent nützt der sozialistischen Bewufttseinsbildung. Sie tragen bei, sowohl die eigene Persönlichkeit als auch die der Kollegen, Freunde, Gleichgesinnten in ihrem engeren Umkreis zu entfaltén, abgesehen von der gröfieren Wirkung, die sie mit Arbeiten erreichen, die zum Druck gelangen. Obwohl oder gerade weil das ureigenste Wirkungsfeld der hier versammelten Autoren im sozialistischen Betrieb liegt, beschránkt sich ihr thematischer Gesichtskreis keinesfalls nur darauf, wovon dieser Band ein vielseitiges Zeugnis ablegt. Die meisten der Autoren sind seit Jahren aktiv in Zirkeln schreibender Arbeiter tatig, eine Reihe von ihnen absolvierte inzwischen ein Studium am Institut für Literatur „Johannes R. Becher" in Leipzig, einige bescháftigen sich mit gröCeren erzáhlerischen Vorhaben oder bereiten ihren ersten Lyrikband vor. Und ganz wenige können bereits auf ihr erstes erschienenes Buch stolz sein. Denen, die ihnen nacheifern wollen, möge dieses Buch, das dem 25. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik gewidmet ist, ein wenig MaCstab und Anregung sein und darüber hinaus manch anderen zur Bescháftigung mit Literatur, wenn nicht zu eigenem Kunstschaffen ermuntern. I. J.-H.