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VORCUORT
Gs gibt „Texte" genug, die in sich selber beruhen, die man ohne weiteres als Wegweiser für das tägliche Leben, als Anleitung zur Meditation benützen kann. Die Worte, die Johannes XXIIL gesagt und geschrieben hat, kann man nicht von ihm trennen; sie sind mit seinem Wesen eins. Es ist nicht so, als bedeuteten seine Worte für sich allein nichts, aber sie bekommen erst ihr volles Licht, wenn sie durch seine lebendige Gestalt aufscheinen. Erst wenn sie zuvor sein Bild zeichnen, gewinnen sie ihre eigene Prägnanz. So werden sie zu einer Weisung der Gnade Gottes, nicht wie sie einen Menschen bevorzugt, sondern wie sie sich in einem Menschen verleiblicht. Zu solcher Weisung sind die privaten Äußerungen Angelo Roncallis wohl am besten geeignet. Die aus seinen Briefen an die Familie und aus seinem Tagebuch genommenen Auszüge haben noch ein wenig die Witterung ihrer besonderen Umstände; es wurde mitunter absichtlich etwas „Erde" daran gelassen. Manchmal merkt man erst bei aufmerksamem Hinhören, was da in einem Satz erklingt oder