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VORWORT
„Wir sollten uns nicht schämen, die Dinge beim Namen zu nennen, die Gott sich nicht geschämt hat, zu erschaffen", schrieb Bischof Clemens von Alexandrien ca. 200 Jahre nach Christi Geburt.
Wer als Christ dieses Buch in die Hand nimmt, sollte sich von diesem Motto leiten lassen. Völlig unverständlich haben in der Vergangenheit Kirchen, Bischöfe, Pfarrer und gläubige Christen Zeugung und Geschlechtsverkehr, Liebe und Zärtlichkeit tabuisiert. Gottes Geschenk an die Menschen wurde versteckt, ignoriert und diffamiert. Die Verfasser zeigen, daß das Sexuelle nichts Abgesondertes, Schmutziges und Minderwerdges ist. Es gehört zum Leben eines Christen dazu. Das Sexuelle sollte nicht an den Rand des christlichen Lebens gedrängt werden. Dankenswerterweise stellen die Autoren das „Herzen", die zärtliche und sexuelle Begegnung der Ehepartner, das nie im biblischen Denken ausgeklammert wird, heraus. Der Mut zur Offenheit ist ein Lobpreis des Schöpfers. Das „Ja" zur Sexualität ist ein „Ja" zum ganzen Menschen - nach Leib, Seele und Geist.
Die Verfasser ermutigen uns Christen, die Dinge beim Namen zu nennen, die uns im sexuellen Bereich Schwierigkeiten machen können. Hemmungen, Ängste und falsche Rücksichtnahme erschweren die eheliche und partnerschaftliche Beziehung. Prüderie und unangemessene Scham, die aus falschem biblischen Verständnis erwachsen, belasten die Eheleute. Das Glaubensleben erfährt Spannungen. Die Familie leidet unter