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Ich kauerte unter der vorderen Veranda unseres Hauses bei West Point. Es war dort so niedrig, daß man gerade durchkriechen konnte, niedrig und eng. Ich wagte mich nicht zu rühren, hatte mein Gesicht gegen den brutal kalten, hartgefrorenen Boden gepreßt, auf dem überall totes und dorniges Gesträuch herumlag. Ich rechnete mit dem baldigen Tod. Auch für meine kleine Tochter. Mir klangen plötzHch Worte eines Lieds im Ohr, ein Song von Crosby, Stills and Nash - »Our house ist a very, very fine house«. »Nicht weinen bitte, nicht weinen«, flüsterte ich meiner Kleinen ins Ohr,
Ich wußte keinen Ausweg, sah keine Chance mehr, von hier wegzukommen - nicht mit einem Kind auf dem Arm. Ich hatte mir eingebildet, helle zu sein, hatte alle in Frage kommenden FluchtmögHchkeiten überdacht. Es gab nur keine
Falls Philip uns in unserem Versteck aufspüren sollte, würde er uns umbringen. Das konnte ich unmöglich geschehen lassen. Nur hatte ich keine Ahnung, wie ich ihn daran hindern könnte. Ich schob Jennie eine Hand über den Mund. »Du mußt jetzt mucksmäuschenstill bleiben, mein Schatz. Ich hab' dich Heb. Aber du mußt jetzt einfach ganz, ganz ruhig bleiben.«
Ich konnte Philip hören. Ich hörte, wie er über uns oben im Haus tobte. In unserem Haus. Er wütete von Stockwerk zu Stockwerk, er randaUerte in den Zimmern, er schmiß die