Bővebb ismertető
liebe Mädchen und Jungen!
rielleicht habt Ihr von Ottokar und seinen Freunden schon gelesen. Vielleicht gibt es auch an Eurer Schule einen Ottokar, einen Schweine-Sigi, eine brave Bärbel, eine zickige Sonja, einen Herrn Burschelmann, ein Fräulein Heidenröslein und all die vielen anderen „Typen", die in Ottokars Erlebnissen vorkommen. Vielleicht sagt der eine oder andere von Euch: „Genau wie in unserer Schule!", vielleicht aber auch: „So ein Quatsch! Das hat sich der Schriftsteller alles ausgedacht!" Vielleicht habt Ihr die eine oder andere Aussage Ottokars nicht gleich verstanden und fragt nun: „Wie meint er denn das?" Seht Ihr, das alles ist möglich, deshalb hab ich so oft „vielleicht" geschrieben, was man in einem schönen Brief oder Aufsatz nicht tun soll.
Aber wenn Ihr dieses Büchlein zu lesen beginnt, kann es passieren, daß Ihr vielleicht doch nicht alles richtig versteht; denn die Ottokar-Geschichten sind eigentlich für Erwachsene geschrieben.
Lesen, so sagt man. bildet, und je öfter man ein Buch liest, um so mehr entdeckt man Gedanken, über die man vorher hinweggelesen hat. Und sollten Euch dabei Fragen aufkommen, na dann fragt doch! Fragt Eure Eltern. Eure Lehrer, meinetwegen auch mich. Denn ich habe ja Ottokar und all die anderen Figuren erfunden. Solche Schüler, Eltern und Lehrer gibt es nirgendwo auf der Welt. Oder vielleicht doch? Fragt mich ruhig, schreibt mir. Eure Meinung interessiert mich brennend. Vielleicht gefällt Euch der Ottokar nicht, vielleicht ist er Euch zu brav oder zu frech, zu ehrlich oder zu listig, was weiß ich. Ich hätte zu gern von Euch gewußt, was Ihr vom Lehrer Burschelmann haltet, oder vom Fräulein Heidenröslein. vom Fräulein Bella Kohl, von der Frau Seidenschnur, von Herrn Lu-
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