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Archäologie heute Von Colin Renfrew In den letzten zwe hat sich die Arch; der Vergangenh. hand der materiell! eher Tätigkeit - ihi legend geändert. Ei: chäologie gemeinhi Verlängerung der schichte. Für je: liehe Zeugni: sie als eine ni lustrati Text Urgeschich hafter Rekt satz für ei i oder drei Jahrzehnten äologie — das Studium =it des Menschen an-:n Überreste menschli-rem Wesen nach grund-nst sah man in der Ar-n eine Art rückwärtige :r aufgezeichneten GeEpochen, über die schrift-;se vorlagen, betrachtete man itzliche Ergänzung, als eine II-»issermaBen, zu den überlie-I. Für die schriftlose Zeit der lieferte sie eine Art schemen-ätruktion, einen stummen Erntliche geschichtliche Doku- Seit kurzem jedoch hat die Archäologie ziemlich unvermittelt eine neue Bedeutung irlangt, und dies auf weltweiter Ebene. Je- der Kontinent, ferne Vergang< oder nicht, hat an archäologis sen. Auch erk. daß das, was be Afrika vor zwei schah, für uns besitze er nun übel inheit schriftliehe Zeugnisse heute seine eigenen Schätze chen Zeugnissen vorzuwei-:nnen wir nunmehr klarer, ispielsweise in Amerika oder - bis dreitausend Jahren ge-er allgemeines Verständnis der Menschheitsgeschichte ebenso wichtig ist wie die Geschehnisse derselben Epoche in Asien oder Europa, wo die schriftliche Überlieferung weiter zurückreicht. Das Zusammenwirken verschiedener Faktoren hat uns in höherem Maße bewußt werden lassen, daß die Archäologie aller jener Gebiete - und dazu gehören selbstverständlich auch Australien und der Pazifikraum — ein unabdingbarer Teil unserer gemeinsamen Archäologi« der Geschieh unserer Gatt der Errungensch, id daß sie zum kult Ter gemeinsamen Weli Die Übe: Naturwi; rung der Archäolc Früh: Seite Sodann habei 4 kommen der s logie. ihre Zi. chen heute ni genheit zu rek, runge Vorgä des Wie und Warum von Verände-L ist, kann uns die Untersuchung der Ige in einem Teil der Welt sehr wert-: geben in jene, die anderswo Die «Neue Archäologie» ist ithnozentrisch oder versucht nicht zu sein. die Bedrt volle Einblick, wirksam sind, mithin nicht zumindest, es Der dritte Faktor Ii eher archäologischer Zeugnisse beschleunigte Entwicklung in vi der Welt, sowohl in den Städte auf dem Land, dort vor allem Mechanisierung und Intensivi Ackerbaus. Seit man auf diese Sa merksam geworden ist, wird in ' dem im Rahmen einer natit des Denkmalschutzes «Retti gie. be seits Ai vor Schäden zu bewahren, systematische Ausgrabungen ren Zerstörung nicht verhi: kann, um möglichst viele Infc sammeln, bevor diese Stätten nichtet sind. Mit solchen öffi tungsaktionen hat sich at rieben. Notwendig ; istrengu
wußtsei hen Ve: Volkes : wichtig, dem, w; chäolog Ursprü, Bis vor der Bedeutung erhöht jangenhelt für die Id. jkommt. Unsere Verg; dgültig V. itlichen R. ;h das E t, die der fr tität ein genheit ¦ Teil v, id die /I t Jahren hatte niei Stellung vom Alte nicht vom Alter 1 meisten Länderr die iften irel- len Erbe unserer gemeinsamen Welt gehört. Unter diesen Faktoren ist zunächst die Entwicklung neuer Verfahren zur Altersbestimmung zu nennen, insbesondere jene der Radiokarbonmethode, dank welcher archäologische Funde aus allen Weltgegenden endlich zuverlässig und ohne Rückgriff auf schriftliche Quellen datiert werden können. ¦nähme weiterer Verfahren aus den senschaften sowie die Verbesse-Ausgrabungsmethoden haben den gen zudem ein ganzes Instrumen-1 die Hand gegeben, um die Wirt-¦ukturen, die technische Entwick-id die Gesellschaftssysteme der zu erforschen (siehe Artikel auf es zwar Schöpfungsgeschlchi Auftreten des Menschen zumi göttlichen Akt zurückführten sagte mit etwelcher Genau diese Schöpfung erfolgt sei. Erst 1859, fast gleichzeitig mit di fentlichung von Charles Darwi .Über die Entstehung der Arten»,, man, wie alt die Menschheil In ienem Jahr wurden n rbener Tierarten F. ;funden, und es kor auf ein ach kei lit, wa die Forscher mit dem Auf-,genannten .Neuen Archäo-le neu definiert. Wir versu-:ht mehr bloß, die Vergan-:ren und in großen Zügen zu schildern, was damals geschah. Wir bemühen uns außerdem zu verstehen, weshalb sich die Dinge änderten und wie sie zu dem wurden, was sie sind. Diese Zielsetzung verlangt die Ausarbeitung eines präziseren theoretischen Rahmens für die Arbeit des Archäologen und ebenso das Infrage-stellen hergebrachter Meinungen und Standpunkte. Insofern unser Ziel das Ver-
die Mensche tigt hatten, v haben mußt. Die Arbeiter hunderts mf zeigen, daß t aufgetreten rend der AI daß sowohl di die jene We vielen tause Tie ¦kzeu idjaim Laufe des folgenden Jahr-chten vieles klar. Man konnte nsere Gattung zuerst in Afrika var und daß sie bereits wäh-inzeit, das heißt weit mehrls 10 000 Jahre vor unserer Zeitrechi den größten Teil der Erde bevölkerte. In verschiedenen Erdteilen wurden Funde gemacht, die von den örtlichen Ursprüngen baus zeugten. In einigen Gebieten
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