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iGlaub mir, Brüderchen, es ist ein Alptraum von einem Zug, ein wahrer Satanszug, aber ich bin stolz, darin der Schaffner zu sein! sagte Boris Fedorowitsch Mulanow zu dem jungen Speisewagenkellner Fedja.Sie standen im Gang zwischen dem Speisewagen und einem Schlafwagen zweiter Klasse, rauchten miteinander eine Papy-rossa, blickten hinaus auf die vorbeigleitende Landschaft und warteten auf die ersten Häuser von Gorkij.Es war ein eintöniges Bild: Birken- und Fichtenwälder, dazwischen riesige Flächen mit Feldern, in Furchen hingeduckte Dörfer, eine große Sowchose mit langen Geräteschuppen, Teiche und kleine Flußläufe.Über dem allem spannte sich ein bedeckter Vorfrühlingshimmel, aus dem es seit zwei Wochen ununterbrochen geregnet hatte. Es gab daher keine Wege mehr durch dieses Land, nur ein Geflecht aus Schlammstreifen, durch das sich die Fuhrwerke quälen mußten wie seit tausend Jahren.Natürlich waren auch Straßen da, schöne, breite feste Straßen, blanke Bänder durch diese Einsamkeit; aber links und rechts von ihnen begann immer wieder das Land, das zweimal im Jahr in Schlamm und Morast ertrinkt, das ewige alte Rußland. Zweimal im Jahr: im Frühling und im Herbst, wenn der Regen entweder die Sommerglut oder die eisige Winterkälte ankündigt.Du fährst nun schon oft, fuhr Mulanow fort und blies den Rauch gegen die gewölbte Waggondecke, die Strecke Moskau-Wladiwostok. Das ist schon etwas! Quer durch die halbe Welt! Auf der ganzen Welt gibt es keinen solchen Zug mehr. Trotzdem: Es ist ein Satanszug!Und warum, Boris Fedorowitsch? Der junge Kellner Fedja trat seine Papyrossa aus. Im beinahe leeren Speisewagen langweilten sich drei Reisende, lasen Zeitung und tranken Tee. Es ist der schönste Zug der ganzen Sowjetunion. Der Trans-