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Die Stimme war in ihrem Kopf. Eine leise Stimme, raunend, beschwörend. Geh, flüsterte sie. Geh und töte ihn . . . Geh, geh . . .
Das Mädchen schloß die Augen und lehnte die Stirn gegen das kühle Glas der Fensterscheibe. Die Stimme in ihrem Kopf wisperte weiter. Sie wußte nicht mehr, wann es angefangen hatte. Vielleicht war die Stimme schon immer dagewesen. Vielleicht erirmerte sie sich nur nicht daran, wie sie sich an so vieles rücht erinnerte . . .
Draußen fiel Regen und bewegte das Laub der Bäume wie mit sanften Fingern. Das Mädchen schauerte. Gleich würde Boolin kommen und mit ihr wegfahren, hinüber in die große Stadt, vor der sie sich fürchtete. Boolin schien immer zu wissen, was die Stimme in ihrem Kopf befahl. Hörte er sie ebenfalls? Sie durfte ihn nicht fragen. Es gab Dinge, über die sie nicht sprechen durfte, oder die Stimme würde nicht aufhören zu reden, würde sie quälen, in ihrem Kopf dröhnen, endlos widerhallend . . .
Rasch wandte sich das Mädchen vom Fenster ab. Sie durchquerte das kleine Zimmer und öffnete einen Schrank. Ihre Finger schlössen sich um den kühlen Griff der Pistole. Die Stimme in ihrem Kopf flüsterte immer noch.
Geh, raunte sie ihr zu. Geh und töte ihn . . . Töte, töte, töte