Bővebb ismertető
In der ärmlich kleinen Kammer,tMatt vom Lichtstumpf nur erhellt,Liegt der Kranke auf dem Lager. _Eben hat er mit dem TodWild verzweifelnd noch gerungen.Nun sank er erschöpft in Schlaf,Und der Wanduhr leises TickenNur vernimmst du im Gemach,Dessen grauenvolle StilleTodesnähe ahnen lässt.Um des Krauken bleiche ZügeSpielt ein Lächeln wehmuthsvoll.Träumt er an des Lebeus GrenzeVon der. Kindheit goldner Zeit?Doch wicht lange gönnt der TodSeinem Opfer Schlaf und Traume.Grausam rüttelt er ihn auf,Und beginnt den Kampf auf's Neue.Lebenstrieb und Todesmacht!Welch entsetzenvolles Ringen ! _Keiner trägt den Sieg davon,Und noch einmal wird es stille!Eampfesmüd zurück gesunken,Schlaflos, wie im Fieberwahn,Sieht der Kranke nun sein Leben,Zug um Zug und Bild um Bild,Innrem Aug vorüber schweben.Erst der Kindheit Morgenroth,Hold in reiner Unschuld leuchtend!Dann des Jünglings kek'res Spiel __ Kräfte übend und erprobend _Bis er reift zum Männerkampf,Der um höchste LebensgüterNun mit heisser Lust entbrennt.Was ihm je verklärt erschien,Noch verklärter zu gestalten,Dies allein der hohe Drang,Der durch's Leben ihn geleitet.Kalt und höhnend setzt die WdtSchrank' auf Schranke seinem DrängejGlaubt er sich dem Ziele nah,Donnert ihm ein Halt" entgegen.Mach die Schranke dir zur StaffelImmer höher nur hinan!'Also drängt er, also klimmt erfLässt-nicht ab vom heil'gen Drang.Weis er so von je gesuchtMit des Herzens tiefstem Sehnen,Sucht er noch im Todesschweiss,Suchet ach! und findets nimmer.Ob ers deutlicher auch fasst,Ob-es mählich ihm auch wachse,Kann er's doch erschöpfen nie,Kann es nicht im Geist vollenden.Da erdröhnt der letzte SchlagVon des Todes Eisenhammer,Bricht den Erdenleib entzwei,Deckt mit Todesnacht das Auge.- m . i--Aber mächtig tönet ihmAns dem Himmelsraum entgegen.Was er sehnend hier gesucht :Welterlösung, Weltverklärung!