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chon am Morgen ist es wie Frühling. Ich reiße das ivortägige Blatt vom Kalenderblock. Eine fette schwarze Zehn wird sichtbar. Unter der Zehn steht .Oktober". Sdion den zweiten Tag bin ich nicht in der Sdiuk. Die Kartoffeln und Großvater sind daran schuld.
Morgen werden sie in der Schule den Hausaufsatz abliefern: „Worüber ich glücklich w^e." Von mir wird Lehrer Kern keinen Hausaufsatz sehen. Ich wäre glücklich, wenn ich wieder in die Schule gehen könnte. Man braucht sich dort nicht zu bücken, bis der Rücken starr und steif wird.
' Ich schlendere aufs Feld. Die Sonne wärmt. Die Luft ist lau. Am Feldrain hascht ein Wiesel nach einer Maus. „Du Räuber, laß die Maus leben!" Das Wiesel stutzt. Es starrt mich ein Weilchen mit seinen Punktaugen an und fährt dann in sein Loch. Die Maus ist gerettet. Ich trete das Wieselloch mit dem Holzpantoffel zu. „Wühl dich aus und arbeite, wenn du fressen willst!"
Großvater läßt Bläker, den Brandfuchs, am Rain verschnaufen und sdiaut mich verdrießlich an. Ich habe Arbeitszeit vertrödelt und muß den Großvater versöhnen.
„Ich möchte wetten, die Kalendermadier haben sich vertan, Großvater." Großvater nickt nadidenklich und