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VOEWOET ZUE 1. AUFLAGE Die vorliegende Synopse der drei ersten Evangelien soll eine Ergánzung zu der Übersetzung und ErI klárung dieser Evangelien im Regensburger Neuen Testament sein. Der Text iet, von einigen wenigen Verí besserungen abgesehen, von dorther übernommen. Der Leser findet hier die Paralleltexte, auf die dort in den Uberscbriften der einzelnen Abschnitte verwiesen wird, nebeneinander gedruckt. Man kann die drei ersten Evangelien, die Synoptiker, nur dann wirklich verstehen, wenn man sie synoptisch, in bestándiger...
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VOEWOET ZUE 1. AUFLAGE Die vorliegende Synopse der drei ersten Evangelien soll eine Ergánzung zu der Übersetzung und ErI klárung dieser Evangelien im Regensburger Neuen Testament sein. Der Text iet, von einigen wenigen Verí besserungen abgesehen, von dorther übernommen. Der Leser findet hier die Paralleltexte, auf die dort in den Uberscbriften der einzelnen Abschnitte verwiesen wird, nebeneinander gedruckt. Man kann die drei ersten Evangelien, die Synoptiker, nur dann wirklich verstehen, wenn man sie synoptisch, in bestándiger ZusammenÍschau, liest und studiert. Ich habe bei der Übersetzung viel Mühe darauf verwendet, die Ubereinstimmungen wie die Verschiedenheiten der griechischen Paralleltexte getreu wiederzugeben. Was im griechischen Originál - text gleichlautet, soll dies auch im Deutschen tun, und was dort verschieden lautet, iriuíi es auch in der Übersetzung. Im Druck ist darauf gesehen, daB die einander entsprechenden Worte in den Parallelspalten am genau entsprechenden Platz stehen. Ich hoffe, daB man die nicht geringe Leistung, die der Setzer mit dieser Einrichtung des Druckes vollbracht hat, zu würdigen verstehen wird. Die Anordnung der Texte ist die alléin sachgemáőe. Jedes der drei Evangelien ist in seiner ursprünglichen Anordnung wiedergegeben und kann deshalb auch in der Synopse fortlaufend gelesen werden. Darum war es notwendig, solche Abschnitte, die in den einzelnen Evangelien in verschiedenen Zusammenhángen stehen, zweimal abzudrucken. Dabei ist jedesmal der Text des für die Anordnung jeweils maBgebenden Evangelisten im gewöhnlichen Druck wiedergegeben, der in einem anderen Zusammenhang stehende Paralleltext des oder der anderen dagegen in kleineren, sich deutlich abhebenden Typen. Dieses Verfahren soll zugleich den Leser darauf hinweisen, wie oft die drei Synoptiker auch dort, wo sie die gleichen Stücke bringen, in deren Einordnung in den Rahmen ihrer Evangelien voneinander abweichen. Ein Beispiel soll den Tatbestand und zugleich den Sinn der zwei verschiedenen Texttypen erláutern. Das Vaterunser wird von Mt in die Bergpredigt eingereiht im Zusammenhang mit anderen Worten über das Irechte Beten (69-15). Lk hingegen bringt es in seinem sogenannten Reisebericht (112-4). Deshalb muB es zweimal abgedruckt werden, einmal in der Mt-Ordnung (Nr. 43) und einmal in der des Lk (Nr. 158). Und jedesmal wird der Paralleltext des anderen Evangelisten in kleineren Typen danebengestellt, damit der Leser nicht bloö den Wortlaut der beiden Textfassungen miteinander vergleichen kann, sondern damit er auch darauf aufmerksam gemacht wird, daB dieser Paralleltext in einem anderen Zusammenhang steht. Am Kopf eines jeden von diesen Einzelstücken wird die Nummer des Abschnittes genannt, in dem das betreffende Stück bei Lk (oder umgekehrt bei Mt) steht. Die Stücke, die Mt und Lk über Mk hinaus gemeinsam habén, stehen fast ausnahmslos bei Mt in einem anderen Zusammenhang wie bei Lk. Lk bringt sie fast alle in seinen beiden Einschaltungen in den Mk-Rahmen (620-83 und 951-1814), wáhrend Mt sie mit dem Mk-Stoff verbindet. Manche Stücke, meistens kurze Logien, werden von ein und demselben Evangelisten, hauptsáchlich von Mt, zweimal gebracht. Diese sogenannten Dubletten (Doppelberichte) werden in Anmerkungsform unter den Haupttext gestellt (z. B. Mt Ö20f [Nr. 36] = 18sí [Nr. 144]). Zum mühelosen Auffinden von Stücken, die in einem Evangélium unmittelbar aufeinanderfolgen, in der Synopse aber durch Abschnitte aus den anderen Evangelien voneinander getrennt sind, sind am Kopf der einzelnen Seiten Vor- und Rückverweise angebracht. S. 52 ist z. B. angegeben, dafl der bisher letzte Mk-Vers (222), bei dem der Mk-Faden einstweilen unterbrochen wurde, S. 50 steht und daB die Fortsetzung des Mk-Textes (223) S. 62 zu finden ist. Die wenigen Johannes-Parallelen habe ich ebenfalls beigefügt. Soweit es sich um einzelne Verse handelt, stehen sie in Form von Anraerkungen, wie die synoptischen Dubletten, unter dem Haupttext; die lángeren Abschnitte dagegen erhalten eine eigene Spalte. Aus ihrer geringen Zahl (vgl. die Zusammenstellung S. 13) ist klar zu ereehen, wie wenig Stoff Johannes mit den Synoptikern gemeinsam hat. Der Versuch, den ganzen Johannes-StofE in den synoptischen Rahmen oder umgekehrt den synoptischen Stoff in den johanneischen Rahmen einzuspannen und eine chronologisch geordnete Darstellung der vollstándigen Evangelienüberlieferung zu schaffen, ist undurchführbar. Weil die Synoptiker nur wenige Zeit- und Ortsangaben bieten, ist es nicht möglich, die einzelnen Tatén und Worte Jesu in der Geschichte seines öffentlichen Wjrkens zeitlich und örthch zu fixieren. Nicht einmal die ungefáhre Dauer der öffentlichen Tatigkeit Jesu láBt sich aus den Synoptikern bestimmen. Und die meisten von ihnen berichteten Reden Jesu sind keine ursprünglichen Einheiten, wie man gerade in der Synopse an vielen Stellen klar

Termékadatok

Cím: Synopse [antikvár]
Szerző: Josef Schmid
Kiadó: St. Benno-Verlag GmbH
Kötés: Vászon
Méret: 170 mm x 230 mm
Josef Schmid művei
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Vélemény:
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