Bővebb ismertető
Kapitel 1
Einleitung
Die Linux-Story liest sich wie ein modernes Marchen: lm Jahre 1991 beginnt der finnische Informatikstudent Linus Torvalds mit der Programmierung ei-ner eigenen Unix-Version. Er veröffentlicht nicht nur die Binaries, alsó die ablauffahigen Programme in Maschinensprache, sondern vor allém auch den dazugehörenden Sourcecode im sich rasch verbreitenden Internet. Tatsachlich folgen Hunderte von Programmierern aus aller Welt seiner Einladung und ar-beiten an der Entwicklung von Linux - unentgeltlich und in ihrer Freizeit -mit. Sie treibt kein kommerzielles Interesse, sondern das Vergnügen, alléin oder im Team Probleme und Schwierigkeiten zu lösen, neue Funktionen hin-zuzufügen und so das Betriebssystem zu perfektionieren. Einzige Auflage: die Arbeit - inklusive des geanderten Sourcecodes - wird wieder der pro-grammierenden Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Die rechtliche Grund-lage hierfür liefert die (in Anhang G abgedruckte) GNU General Public Li-cense (GPL).
Wer sich heute für Linux entscheidet, hat dafür meist gleich eine ganze Rei-he guter Gründe: Stabilitat, Sicherheit und Performance werden hier zuerst genannt; aber auch die umfassenden Netzwerkfáhigkeiten, mit deren Hilfe Linux das Internet und den gesamten Servermarkt erobert. Linux-Kenner schátzen den freien Sourcecode und die damit verbundene Unabhangig-keit und Flexibilitat des Systems. Durch die freien Quellen ist niemand mehr hilflos einem Softwarehersteller ausgeliefert, sondern kann individuel-le Anpassungen und Ergánzugen selbst vornehmen. Nicht zu vergessen ist natürlich die Tatsache, daB Linux lizenzkostenfrei verwendet werden kann; gleichgültig, ob das Betriebssystem nur für den Hausgebrauch oder x-fach im Unternehmen eingesetzt wird.
Neben der Summe all dieser Argumente ist es aber vor allém die gewalti-ge Nachfrage und das riesige Interesse seitens der Linux-Anwender, die nun viele Hard- und Softwarehhersteller bewogen habén, Linux tatkraftig zu un-terstützen. Siemens, IBM und Compaq - um nur ein paar „groBe" Namen zu nennen - habén Linux als Betriebssystem entdeckt.
Neben zahllosen freien Anwendungsprogrammen ist zunehmend auch kom-merzielle Anwendungssoftware für Linux erhaltlich: Sowohl Datenbankan-bieter wie Oracle, Informix, Software AG und Sybase als auch Hersteller von Office-Lösungen wie Applix, Corel oder Stardivision bieten ihre Pro-dukte auch für Linux an. Linux ist gut, wird immer besser und kostet nichts! Wer noch die weit über zehn Millionen Anwender zahlende und weiterhin