Bővebb ismertető
SUDTIROLSüdtirol: Land der Berge, grünender Täler, üppiger Wein- und Obstgärten. Altehrwürdige Städte, schmucke Dörfer, unzählige Schlösser und Burgen. Und gastlich ist dies Land wie seine Bewohner. Werfen wir zunächst einen Blick auf das Gebiet in seiner Gesamtheit: Südtirol stimmt heute mit der Provinz Bozen überein, und die gleichnamige Stadt ist nicht nur in politischer und verwaltungsmäßiger Hinsicht, sondern auch geographisch der natürliche Mittelpunkt des Landes. Das Etschtal von Salurn herauf und dann das Eisacktal bis Brixen und das Wipptal hinauf bis zum Brenner sind sozusagen die Achse Südtirols, eine tiefe Furche, von der die beiden wichtigsten Nebentäler abzweigen: das obere Etschtal im Westen bis zum Burggrafenamt und von da an der Vinschgau, und im Osten das Pustertal, das von Brixen bis nach Tobiach reicht. Im Norden ist Südtirol von den höchsten Spitzen der Ostalpen begrenzt, die auch die Wasserscheide zwischen dem Einzugsbecken des Po und der Etsch und dem Donaubecken darstellen. Der Vinschgau ist im Süden von einer Bergkette begrenzt, die im gletschergekrönten Ortler gipfelt, die südliche Grenze des Pustertales hingegen verläuft durch die Dolomiten, Berge von einmaliger Gestalt und unvergleichlichen Farben. Zahllos sind die Täler, die diese Gebirgslandschaft durchfurchen und den natürlichen Zugang zu den einzelnen Berggruppen darstellen: die einen wild und kaum besiedelt, wahre Oasen einer unberührten Natur, andere wieder breit und sonnig mit schmucken Siedlungen und bestbekannten Sommer- und Wintersportorten. Ein jedes von dem charakteristischen Profil der umliegenden Berge gekennzeichnet, sind die Täler Südtirols dank der unendlichen Schönheit der Gebirgslandschaft doch irgendwie alle einander ähnlich: da sind die tiefgrünen Wiesen, die im Sonnenlicht glänzenden Kornschober, die dunkelnden Wälder, die abgeschiedenen Waldlichtungen und die herrlichen Ausblicke von den Höhen aus. Eines der Wesensmerkmale Südtirols ist gerade der Kontrast zwischen diesen Alpentälern, von Gebirgsstöcken beherrscht, und der Lieblichkeit der Talweiten, die durch die allmähliche Schrumpfung der Gletscher am Ende der letzten Eiszeit entstanden sind: weite ebene Mulden, bestens bebaut und dicht bevölkert, Hügel mit üppigen Wein-und Obstgärten, deren Erzeugnisse, Äpfel und Birnen vor allem und weltberühmte Weine, tonnenweise ausgeführt werden und dem Land nicht nur Ansehen, sondern auch Wohlstand verleihen. Gleich im Süden des Alpenbogens gelegen, war Südtirol von jeher ein Grenzland, eine Stätte der Begegnung und Entgegnung, der Berührung, der Entzweiung, aber auch des Austausches von Gütern und Gedankengut zwischen der lateinischen und der germanischen