Bővebb ismertető
Vorwort der Herausgeber
Nachdem der 1997 erschienene 4. Jahrgang der Studien zur Germanistik ausschließlich literaturwissenschaftliche Arbeiten, d.h. Beiträge von Mitarbeitern (und Studierenden) des hiesigen Lehrstuhls für deutschsprachige Literatur, präsentierte, stellt der vorliegende 5. Jahrgang ausschließlich sprachwissenschaftliche Arbeiten vor.
Es erschien uns sinnvoll, die Beiträge in drei Gruppen zu ordnen. Die ersten beiden Teile spiegeln die beiden zentralen Lehr- und Forschungsbereiche des Lehrstuhls für germanistische Sprachwissenschaft wider, nämlich einerseits germanistische Linguistik und andererseits die in der Pécser Germanistik traditionsreiche speziellere Beschäftigung mit der Sprache, dem Brauchtum etc. der deutschsprachigen Minderheit in Ungarn. Der 1. Teil enthält Arbeiten, die sich mit Themen der germanistischen Linguistik und der kontrastiven Linguistik Deutsch-Ungarisch beschäftigen. Als einen der Autoren dieses Teils begrüßen wir Tibor Szűcs, der, eigentlich am Lehrstuhl für Sprachwissenschaft beheimatet, regelmäßig auch am Lehrstuhl für germanistische Sprachwissenschaft linguistische Veranstaltungen anbietet. Es wäre schön, wenn auch spätere Jahrgänge der Studien von solcherlei „Gästen" profitieren könnten.
Der 2. Teil enthält Arbeiten zu verschiedenen Aspekten (Morphologie, Syntax, Namenkunde) der Sprache der deutschsprachigen Minderheit. Was schließlich den dritten, Projekte/Werkstatt überschriebenen, Teil angeht, will er, wie die Überschrift schon sagt, - erstens - Einblicke bieten in Projekte der Lehrstuhlmitarbeiter: So bietet Arma Reders Beitrag eine kurze Einführung in den Gegenstand ihrer geplanten Dissertation. Mit der Aufhahme des aus einer Seminararbeit hervorgegangenen Beitrags von Zsuzsa Barbarics wollen wir - zweitens und wie schon im letzten Jahrgang der Studien - die an den beiden germanistischen Lehrstühlen Studierenden zur Mitarbeit an den künftigen Jahrgängen der Studien ermuntern.
Wir danken dem Ausschuß für Verlagswesen der Philosophischen Fakultät der Janus-Pannonius-Universität und dem DAAD für die finanzielle Unterstützung.
Pécs, im Oktober 1998 Peter Canisius & Paul Roessler