Bővebb ismertető
Mit dem Ostersonntag beginnt im Sinne unseres Sternkalenders das neue Jahr. Mit dem diesjáhrigen Ostertermin hebt das letzte Viertel des Jahrhunderts an. Es führt uns immer náher zu den Entscheidungen der Kultur um die Jahrtausendwende. Der jetzige Ostersonntag falit mit dem fünfzigsten Todestag Rudolf Steiners zusammen. Der Gründer der Anthroposophie ist am 30. Márz 1925 am Goetheanum in Dornach gestorben. Rudolf Steiner ist nicht fünfzig Jahre tot. Er ist mit seinem umfassenden Werk im Bewufitsein der Menschheit lebendig. Sein Werk feiert in immer weiteren Kreisen der Weit eine Auferstehung. So gibt uns der diesjáhrige Kalendertermin zeitgerecht Anlafi, auf das Werk der Anthroposophie so zu schauen, dafí der Rückblick zugleich eine Vorschau ist, die verheiBungsvoll auf die Zukunft deutet. Im Kalendarium finden die Leser für die zwölf Monate dieses Jahres Hinweise auf Grundgedanken Rudolf Steiners, die sich aus der Sicht eines gemeinsamen Mittelpunkts ergeben, der sich in seiner Anthroposophie finden lafit. Es ist seine Idee der dreigegliederten Wesenheit des Menschen, der sich innerhalb eines dreifaltig schaffenden Weltengrundes entwickelt, um aus dieser Entwicklung heraus seine wahre Eigenheit in Einheitlichkeit zu gewinnen. Es ist das BewuBtwerden der Ichheit innerhalb der Dreigestaltigkeit von Leib, Seele und Geist. Diese Dreigestaltigkeit war seit Urzeiten im Mythenbilde des Menschen bei allén Völkern vorhanden. Sie lebte noch in den Anschauungen der Anfánge der Philosophie. Sie fand eine ihrer letzten und zugleich zukunftskráftigsten Ausdrucksformen in der Anschauung des Paulus, der von einem somatischen (leiblichen), psychischen (seelischen) und pneumatischen (geistigen) Menschen kündete. Seitdem verdunkelte sich das Bild des dreigegliederten Menschen. Schon vor der Wende des ersten nachchristlichen Jahrtausends sah man auf den Menschen als ein Doppelwesen von Leib und Seele. Seit dem Aufgang des neuzeitlichen Materialismus betrachtet man ihn blofi vom Standpunkt des Leiblichen her. Die Lebensvorgánge des Menschen werden mit dem abstrakt gewordenen, starren, leblosen Gehirndenken als Mechanismus einer Maschine vorgestellt. Die Erkenntnislehre Rudolf Steiners, wie sie bereits in seinen Jugendjah-