Bővebb ismertető
Claudius Seidl
Absolut unmöglich und zugleich sehr lebensecht: Warum wir Spider-Man so
gern ins Netz gehen
Peter Parker ist der amerikanische Gregor Samsa, seine Verwandlung beginnt damit, daß ihn eine radioaktive Spinne beißt, und am nächsten Morgen, als er aus unruhigen Träumen envacht, findet er sich, neben seinem Bett liegend, zu einem schrecklichen Ungeziefer mutiert. Seine Finger fühlen sich klebrig an, aus seiner Haut wachsen kleine Widerhaken, seine Hände können plötzlich Netze spinnen, und wäre Peter Parker eine europäische Figur, dann wäre ihm vermutlich kein langes Leben beschieden gewesen. Er hätte sich eingesponnen in seinem Zimmer, sich versteckt vor den Menschen, und eines Tages hätten sein Onkel Ben und seineTante May die abgemagerte Leiche des Spinnenmannes gefunden. So sah es damals aus, im Jahr 2002, als Sam Raimi die Geschichte vom „Spider-Man" verfilmte.
Dabei hatte es 1962, als Spider-Man erfunden wurde, nicht nach einem langen Leben oder einer großen Karriere für den Spinnenmann ausgesehen. Stan Lee, der sich diese
Figur ausgedacht hatte, bekam von den Kollegen bei Marvel zu hören, daß keiner, absolut niemand die Spinnen möge, Spider-Man als Superheld sei eine blödsinnige Idee, und als Stan Lee erzählte, daß sein Spinnenheld im wirklichen Leben ein ganz normaler Junge sein sollte, ein Student mit den üblichen Studentenproblemen, mit Liebeskummer, Geldsorgen und dem seltsamen Talent, immerzu spätzu kommen, da habe ihn, so hat Lee das jeden-