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Die Sonne verschwand vom texanischen Himmel, und der Abend senkte sich über Dallas. Bei Einbruch der Dämmerung endeten die frühen Cocktailpartys an der Main Street mit einem durch Mark und Bein gehenden heiseren Geschrei und ab und zu einem betrunkenen Lallen. Arbeiter und Angestellte strömten in ihre vollklimatisierten Häuser in den Vorstädten. Einige von ihnen erwartete ein spätes Abendessen. Andere ein einsamer Abend vor dem Fernseher, eine schnell aufgetaute Fertigmahlzeit, in der sie lustlos herumstocherten. Die Straßen von Dallas waren so verödet wie ein leergepumptes Ölbohrloch. Das Restaurant auf dem Reunion Tower drehte sich langsam und ließ seine computergesteuerten, meilenweit sichtbaren Lichtsignale blitzen.
Für JR Ewing war das alles völlig normal. Es war ein Teil jener blankpolierten städtischen Landschaft, zu der Dallas geworden war, und deshalb nicht erwähnenswert. Automatisch fuhr er seinen Mercedes auf den Gehsteig und parkte vor dem Ewing Building. Um diese Stunde war das Gebäude fast dunkel, die Büros menschenleer. Nur auf den Feuertreppen und in den Hauptkorridoren jeder Etage brannte die Nachtbeleuchtung, die für die Sicherheitskräfte ausreichte.
JR marschierte über die Plaza und betrat rasch das Gebäude. Mein Gebäude, dachte er voller Stolz, denn eines Tages würde es ihm gehören. Alles würde ihm gehören — das Gebäude, jeder Cent des Ewing-Kapitals, die Wertpapiere, die Ewing Oil,