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L. VAN BEETHOVEN SINFONIE Nr. 5, C-MOLL, Op. 67Die V. Sinfonie erklang am 22. Dezember 1808 zum erstenmal in Beethovens Akademie im Theater an der Wien. Das Konzert verlief unter ungünstigen Umständen, deswegen hat die Sinfonie keine besondere Aufmerksamkeit erregt. Die nächste Aufführung der Sinfonie fand einen Monat später in Leipzig statt. Eigendich war dies die wahre Uraufführung und die erste Stadon auf dem Triumphzug des Meisterwerkes.Die Orchesterstimmen der Sinfonie erschienen 1809 im Druck, doch hat Beethoven später noch kleinere Veränderungen vorgenommen, die in der 1825 herausgegebenen Partitur enthalten sind. Trotzdem übernahm auch diese Ausgabe, obwohl der Komponist brieflich darauf hinwies, einen schweren Irrtum aus den Stimmen: zwei überflüssige Takte im dritten Satz nach Takt 237. Lange Diskussionen und das Ansehen Mendelssohns waren erforderlich, bis der Fehler schließlich berichtigt wurde.Das ist einer der Gründe, warum für die vorliegende Ausgabe außer dem zu Lebzeiten Beethovens erschienenen Erstdruck der Partitur auch spätere Versionen berücksichtigt wurden. Die der heutigen Notation entsprechenden formalen Veränderungen wie die Ergänzung offensichtlich fehlender Schriftzeichen sollen an dieser Stelle nicht weiter angeführt werden, doch sind einige mehr oder weniger wesentliche Abweichungen zwischen den einzelnen Quellen zu nennen:1.Satz, Takt 240, Vlc.Cb.r^am Anfang des Taktes2.Satz, Takt 177-179, Fl. I: JJJJJJ |jjjjjj !HTakt 205: Piú moto (anstelle von ,,Piú mosso")3.Satz, Takt 5556, Vlc.Cb.: Der erste Bindebogen bis zum Ende desTaktes 55, der zweite von Takt 56 an4.Satz, Takt 377, Trb. alto: |r [ (e)Die Metronom-Angaben zu seinen ersten acht Sinfonien hat Beethoven nachträglich in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung vom Dezember 1817 veröffentlicht.Gábor Darvas