Bővebb ismertető
VORWORTDie hier in Tasdienpartitur vorliegende Sinfonie in D KV 141a (Ouvertüre zu KV 126 und KV 161/163) ist nadi dem Urtext der Neuen Mozart-Ausgabe (Serie IV, Werkgruppe 11, Band 3) wiedergegeben.Die Neue Mozart-Ausgabe" will der Forschung auf Grund aller erreichbaren Quellen von Bedeutung einen kritisch einwandfreien Text der Werke Mozarts, zugleich aber auch der praktischen Musikübung eine zuverlässige und brauchbare Handhabe bieten. Die Ausgabe verwendet die alten Nummern des dironologisch-thematischen Verzeidinisses sämtlicher Tonwerke W. A. Mozarts von Ludwig Ritter von Kochel; neue Nummern nach der dritten und ergänzten dritten Auflage von Alfred Einstein sind in Klammem beigefügt. Mit Ausnahme der Werktitel, der zugehörigen Entstehungsdaten und der Fußnoten sind sämtliche Zutaten und Ergänzungen des Bearbeiters in den Notenbänden gekennzeichnet:Noten durch kleineren Stich, Buchstabenschrift (besonders dynamische und agogische Zeichen) durch Kursivdruci;,Vorzeichen und aufführungspraktische Hinweise durch eckige Klammern, Keile und Punkte durch kleineren Stidi,Phrasierungsbogen durch Strichelung.Der jeweilige Werktitel ist normalisiert, die Partiturordnung dem heutigen Ge-braudi angepaßt. Die originale Schreibweise transponierend notierter Instrumente ist beibehalten. Mozarts Notierung der Vorschläge (-Jf.f), wobei das Strich-lein durch den Hals keinen kurzen" Vorschlag bedeutet, sondern nur ein weiteres FäUndten vertritt, ist ohne besondere Kennzeichnung in die heutige Schreibweise ( A i^) übertragen. Bindebögehen von Vorschlag zur Hauptnote und von Trillernote zum Nachschlag sind, wo fehlend, grundsätzlich ohne Kennzeichnung ergänzt. Zur Bezeichnung des Staccato verwendet Mozart anscheinend unter-sdiiedlos Keile und Punkte nebeneinander, ein Prinzip ist nidit erkennbar. Unsere Ausgabe folgt dem Original, auf keinen Fall ist derbe Ausführung der Keile in der Praxis angebracht.Wenn ein Werk oder Werkteil in verschiedenen Fassungen vorliegt, wird dem Notentext grundsätzlich die als endgültig zu betrachtende zugrunde gelegt. Die erwünschtesten Stidivorlagen sind natürlich Mozarts eigenhändige Niederschriften. Solche Autographen stellen selbstverständlich nicht die allerersten Aufzeichnungen dar. Auch ein Genius von Mozarts Rang konnte unmöglidi ein ganzes großes Werk bis in alle Einzelheiten ohne jede schriftliche Fixierung ausarbeiten und gleich in endgültiger Fassung zu Papier bringen. Mozart arbeitete wie jeder Komponist mit Skizzen, die Melodie, Baßlinie, Andeutungen der Mittelstimmen, besonders kontrapunktisch geführter, und Hinweise auf die Instrumentation enthielten. Schon auf Grund dieser Gedächtnishilfen eine endgültige Partitur niederzuschreiben, braucht Genie genug, Mozart hat dabei meist zahlreiche größere und kleinere Änderungen in letzter Minute" vorgenommen.