Bővebb ismertető
Prof. Dr. Manfréd Bachmann Generaldirektor
Der Ruhm Dresdens als Stadt der Kün-ste hat sich in mehr als vier Jahrhun-derten gefestigt: aus der um 1560 be-gründeten Kunstkammer der sachsi-schen Kurfürsten entwickelten sich die international bekannten Dresdener Museen mit ihren reichhaltigen Samm-Jungen groBartiger Werke der Weltkul-tur. Berühmte Gelehrte, Dichter und Künstler fanden im vielbesungenen „Elbflorenz" wesentliche Anregungen für ihr Schaffen.
Als im barbarischen Bombenhagel des militarisch so bedeutungslosen anglo-amerikanischen Luftangriffs vom 13. Február 1945 mehr als 35 000 Menschen einen sinnlosen Tod starben, als alléin die historisch gepragte Innenstadt auf einer Flache von 15 km2 völlig vernich-tet wurde, sanken mit anderen weltbe-rühmten Bauwerken auch die Gebaude der Museen in Schutt und Asche. Aber bereits 1946 begann mit ersten Rau-mungs- und Sicherungsarbeiten der Wiederaufbau des Zwingers. Spezial-krafte der sowjetischen Armee bargen die ausgelagerten Kunstschatze, um sie in sichere Obhut zu nehmen. lm Ensemble der wiederaufgebauten Kulturstatten der Elbestadt und ihrer neuen Wohnzentren erhielten auch die Dresdener Kunstschatze moderne Museen, nachdem sie 1955 und 1958 aus der Sowjetunion zurückgekehrt waren und der Regierung der DDR überge-ben wurden. Dresden, die aufblühende sozialistische GroBstadt mit einer dy-
namischen Industrie, zahlreichen wis-senschaftlichen Instituten und Hoch-schulen, reizvollen historischen Denk-malern und landschaftlichen Schönhei-ten, wurde - zum ersten Mai in seiner Geschichte - auch zu einem Zentrum der lebendigen Begegnung zwischen werktatigem Volk und Kunst. Heute besuchen Millionen Menschen aus der DDR und aus vielen Landern der Erde die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie erieben auch eine Vielzahl wechselnder Sonderausstellungen altér und neuer Kunst, ein modernes Führungssystem, Vortrage, Kunstgesprache, Sonderfüh-rungen für Reisegruppen, für die Ar-beiter unserer sozialistischen Betriebe und für Schüler, Diskussionen mit Künst-lem und Konzerte. Der Pionierklub und die Arbeitsgemeinschaften des Jugend-klubs bemühen sich, den kulturellen In-teressen der jungen Museumsbesucher zu entsprechen.
Dresdens Kunstschatze gelten auch im Ausland als Sendboten der friedlichen Verstandigung zwischen den Völkern. Die traditionsreichen Museen der Stadt am Strom wurden zu modernen sozialistischen Statten der Bildung unseres Landes.