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6 Im Mittelalter bedeckte ein ganzes Stadtviertel die, zwischen 56 v.Chr. und 113 n.Chr. errichteten, Fori Imperiali, welche, erst ab 1928 an, wiederdas Tageslicht erblickten. Die Abbildung stellt die restlichen Marmorfriese dar, welche, heute noch, an den Wänden der Ulpia Basilika zu besichtigen sind. 7 Im Hintergrund der Fori, welche über tausend Jahre den wirtschaftlichen und politischen Stadtkern der altertümlichen Urbe dargestellt haben, sind die Kirche di Santa Francesca Romana und das imponente Bauwerk des Kolosseums zu...
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6 Im Mittelalter bedeckte ein ganzes Stadtviertel die, zwischen 56 v.Chr. und 113 n.Chr. errichteten, Fori Imperiali, welche, erst ab 1928 an, wiederdas Tageslicht erblickten. Die Abbildung stellt die restlichen Marmorfriese dar, welche, heute noch, an den Wänden der Ulpia Basilika zu besichtigen sind. 7 Im Hintergrund der Fori, welche über tausend Jahre den wirtschaftlichen und politischen Stadtkern der altertümlichen Urbe dargestellt haben, sind die Kirche di Santa Francesca Romana und das imponente Bauwerk des Kolosseums zu sehen. Gegen den rötenden Abendhimmel erscheinen in der Ferne die krönenden Standbilder der riesigen Fassade der Basilika von San Giovanni in Laterano. Mi wiges Rom, Rom caput rnundi, Roma capoccia, auf Wiedersehen JL*J Rom, aber leider seit einigen Jahren auch diebisches Rom. Sei es auf Grund des geschichtlichen Reichtums, sei es wegen der sprichwörtlichen Neigung der einheimischen Römer romani de Roma zu geistreichen Bemerkungen oder wegen der musikalischen Kürze des Namens; doch keine andere Stadt der Welt hat jemals soviele Bezeichnungen erhalten wie die Urbe. Kein anderer Name, hat sich so leicht in Sprichwörtern, Sprüchen oder Werbeschlagern einfügen lassen wie jener der Stadt von Romulus, Casars, der Päpste, der Bresche von Porta Pia, des Olimpicos und Cinecittä. Rom enstand ursprünglich als eine ländliche Hüttensiedlung auf dem Aventin, welche den vielen anderen Siedlungen der Hügel die den Apennin vom Tyrrhenischen Meer trennen ähnlich war. Schon in frühster Kindheit, war sie zu blutigen Überlebenskämpfen gegen die naheliegenden Ortschaften gegen die nahaliegenden Oztschaften ven Vera, Gabü und Fidene gezwungen. Zehn Jahrhunderte später wurde sie dann zur größten Metropole der Alten Welt. In den finsteren Jahrhunderten des Mittelalters kam Rom wieder auf die Dimension einer größeren Ortschaft zurück, um ihr Haupt vom sechzehnten Jahrhundert ab wieder zu erheben. Schließlich wurde sie, zu ihrem Bedauern, Hauptstadt, Metropole, bürokratische Hölle und zum Stauungsort ihrer 2.5 Millionen Einwohner, doch auch Paradies und Schauspielplatz für die Touristen, welche jedes Jahr Rom besuchen. In jeder Sprache gesungen, von Meistern aller Länder, ist die Stadt sowohl für die Literatur, wie auch für die Dichtung und das Filmwesen ein Mythos geblieben. Es vergeht kein Jahr ohne daß, ein neuer Film oder ein neues Buch, das mit Fellinis La Dolce Vita, Goethes Italienische Reise,Quo Vadis und Roma Cittä Aperta erbautes Gebäude, bereichert. Man hat so den Eindruck, daß Rom immer imstande sei, den Besucher zu beeindrucken und zu erstaunen, selbst wenn man Rom schon auf dem Papier oder von der Leinwand her kennt. Ob man aus der Provence, aus dem Illinois oder aus Venetien kommt, die ewige Stadt umfasst mit ihren antiken Steinen und ihrer Unbefangenheit den Abendwind der die Frische und den Duft des Meeres verbreitet und das klare Licht der Sonnenuntergänge, welches die römischen Ruinen, die Gebäude der Renaissance des Zentrums zu entflammen scheint. Die Begründung der Wiederholung des römischen Charms beruht auf der Symbiose seines Herzens, zwischen der alten und der modernen Stadt, welche die alten Mauern umgeben und in vielen Fällen jene Steine verarbeitet hat. Nichts ist mehr typisch romano als das Teatro Marcello, über welchem Wohnungen, Ateliers und Terassen emporragen, als der zwischen den modernen Gebäuden des Gettos vertreuten Giebel und Säulen des Portico d'Ottavias und nicht zuletzt, als der Zusammenwirkung zwischen Altertum, Mittelalter, Renaissance, und Moderne welche den Besucher, in Piazza Argentina, auf dem Campidoglio sowie auch in Piazza Venezia und am Pantheon stärkt beeindrucken. Vor einem solchen Stadtbild, ist schon seit Jahrhunderten die innere Bewehung des Besuchers garantiert. Im November 1786 schrieb Goethe begeistert darüber: "Wenn man bedenkt, daß eine über zweitausend Jahre zurückgelegene Existenz, welche von den Geschehnissen der Jahrhunderte auf eine so abwechlungsreiche Weise verwandelt wurde jedoch weiterhin den gleichen Boden, die gleichen Hügel und die gleichen' Mauern freigibt so endet man ein Zeitgenosse der großen Zeichnung des Schicksals zu werden". Dazu hatte, vom selben Enthusiasmus bewegt dreiziq Jahre später, Shelley noch hinzuzufügen: "Dies ist Hauptstadt der vergangenen Welt!" Nur selten hat man zynische Kommentare über Rom vernehmen können. Der härteste wurde 1906 von Joyce geprägt: "Rom erinnert mich an einen Mann, der zum Leben den Leichnam seine Großmuttern an Reisende ausstellt." Für die Mehrheit der heutigen Römer, überwiegen, den altertümlichen Denkmälern hingegen eine Art Angewöhnungsgefühl, welches sich leider, nur zu oft in Wiederwärtigkeit verwandelt. Ein Geschehen, das in jeder Stadt der Welt zu sehen ist, doch für Rom ist es besonders bestürzend: wer einmal in den Louvre, die Pyramiden oder das Guggenheimmuseum besuchen eilt, läßt sich nur ausnahmsweise bei dem Capitolini Museum, dem Campidoglio, oder bei den Fori Imperiali blicken. Seltene Versöhnungsmomente, in denen der Verkehr nur zu einer entfernten Erinnerung wird, dienen dazu, die Römer mit den berühmten Steinen Ihrer Gebäude zu vereinen. Ein sonntäglicher Sonnenaufgang über den Fori Imperiali mit den Torre della Milizia und das Kolosseum, ein Sonnenuntergang über der Appia oder über dem Palatino, diese Momente stärken jene Liebe, die sich öfters wankend, zwischen den Römern und ihrer Stadt ergibt.

Termékadatok

Cím: Rom [antikvár]
Szerző: Stefano Ardito
Kiadó: Fremdenverkehrsamt für die Region Latium
Kötés: Fűzött papírkötés
Méret: 260 mm x 230 mm
Stefano Ardito művei
Bolti készlet  
Vélemény:
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