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Luigi Cherubini - Requiem C-moll [antikvár]

Requiem C-moll [antikvár]

Luigi Cherubini

 
Vorwort Der in Florenz 1760 geborene Luigi Cherubini (das zehnte von zwölf Kindern) hatte als Sechsjähriger bei seinem Vater, der Maestro al cymbalo am dortigen Teatro de la Pergola war, den ersten Musikunterricht. Vier Jahre studierte er (durch ein Stipendium des Großherzogs von Toskana) bei dem Padre-Martini-Schüler Sarti in Bologna und Mailand. Nadi einem Zwischenaufenthalt 1784-1785 in London (er führte hier verschiedene eigene Opern auf) kam er 1786 nach Paris und blieb dort - von einigen Aufenthalten in Le Havre und Wien...
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Vorwort Der in Florenz 1760 geborene Luigi Cherubini (das zehnte von zwölf Kindern) hatte als Sechsjähriger bei seinem Vater, der Maestro al cymbalo am dortigen Teatro de la Pergola war, den ersten Musikunterricht. Vier Jahre studierte er (durch ein Stipendium des Großherzogs von Toskana) bei dem Padre-Martini-Schüler Sarti in Bologna und Mailand. Nadi einem Zwischenaufenthalt 1784-1785 in London (er führte hier verschiedene eigene Opern auf) kam er 1786 nach Paris und blieb dort - von einigen Aufenthalten in Le Havre und Wien abgesehen - bis zu seinem Lebensende (1842). In Paris hatte er trotz anfänglicher großer Erfolge unter der feindseligen Haltung Napoleons zu leiden, die ihn selbst bis nach Wien verfolgte. Erst nach seinem Sturz wandte sich auch sein Glück: Cherubini erhielt 1816 das Amt des Surintendant der königlichen Kapelle und wurde 1824 Direktor des Pariser Conservatoire; diesen Posten hatte er bis kurz vor seinem Tode inne. Unter Cherubinis geistlichen Werken, die neben den zahlreichen Opern als seine wichtigsten gelten können (Adolphe Adam nennt Cherubini den Palestrina des 19. Jahrhunderts), zählt das Requiem c-moll audi heute noch zu den Standardwerken der Requiemliteratur. Seine Zeitgenossen stellten das Werk neben das von Mozart und priesen es als ohnegleichen in der Welt (Robert Schumann). Selbst Beethoven (zu dessen Trauerfeier es 1827 gespielt wurde) äußerte sich, daß - wenn er ein Requiem schreibe - er nur Cherubini zum Muster nehme. Das Werk trägt den Originaltitel: Messe de Requiem / A Quatre Parties e Choeur / avec Accompagnement / a Grand Orchestre. Es wurde 1815/16 auf Veranlassung des französischen Königs, Ludwig XVIIL, für die kirchliche Trauerfeier zum Gedächtnis an König Ludwig XVL geschrieben, der während der Französischen Revolution unter der Guillotine einen tragischen Tod gefunden hatte. Die erste Aufführung dieses König-Requiems fand am 21. Januar 1816 in der Gruft von St. Denis unter großer Anteilnahme statt. Seitdem erfreute es sich zunehmender Beliebtheit, die Berlioz zu dem Ausspruch veranlaßte, das Werk erklinge in Paris so oft, daß man schon von einem Privileg sprechen könne. Eine historische Aufführung erlebte das Werk 1834 anläßlich des Todes von Boiel-dieu: Der Erzbischof von Paris hatte wegen der Mitwirkung von Frauen an der Trauerfeier Bedenken erhoben. Das nahm Cherubini zum Anlaß, ein zweites Requiem für Männerchor und Orchester zu schreiben (1836 beendet) und bestimmte dieses dann für seine eigene Trauerfeier. Die zwei Requiems von Cherubini tragen manche verwandtschaftlichen Züge: in beiden ist ein Gradúale und Pie Jesu (Nr. 2 und 6) eingeschoben, auch läßt sich an verschiedenen Stellen eine thematische Ähnlichkeit nachweisen. Im Introitus beider Werke wird auf Violinen und Bratschen verzichtet, was von vornherein eine sehr düstere Klangfarbe ergibt. Berühmtheit hat der damals außergewöhnliche, alleinige Tamtamschlag im siebten Takt des Dies irae erlangt, der Cherubini den Vorwurf eintrug, theatralische Effekte in ein Sakralwerk zu bringen. Diesem Vorwurf ist entgegenzuhalten, daß es sich um einen dramatischen Akzent handelt, der dem Ausdruck eines Dies irae durchaus entspricht. Die vorliegende Neuausgabe stützt sich auf die vom Komponisten überwachte und im Selbstverlag veröffentlichte Erstausgabe der Partitur. Es wurde ein von Cherubini handsigniertes Exemplar herangezogen, das sich im Besitz der Bibliothek des Pariser Conservatoire befindet (der für die gewährte Hilfe an dieser Stelle freundlichst gedankt sei). Vergleichsweise wurde außerdem die deutsche Erstausgabe der Partitur benutzt, die bei Simrock (Plattcnnummer 1689) erschienen war. Einige offensichtliche Druckfehler wurden stillschweigend verbessert. Zwei Metronomangaben (Takt 77 und 188 im Offcrtorium) sind auf halbe Noten (an Stelle von Viertelnoten) bezogen worden, was dem Alla-breve-Charakter dieser Fuge besser gerecht wird. Die alten Schlüssel in den Gesangsstimmen und die Partlturanord-nung wurde der modernen Editionstechnik angepaßt. Rudolf Lück i ! . i Í-'Í-; M.'l. ' » ' • m Ii' ' l.v j » m ¦ l -t:

Termékadatok

Cím: Requiem C-moll [antikvár]
Szerző: Luigi Cherubini
Kiadó: C. F. Peters
Kötés: Varrott papírkötés
Méret: 190 mm x 270 mm
Luigi Cherubini művei
Bolti készlet  
Vélemény:
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