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VORWORT
An versdiiedenen Universitäten Schottlands werden alljährlich die sogenannten Gifford-Vorlesungen abgehalten, die nach dem testamentarischen Willen ihres Stifters eigentlich die natürliche Theologie zum Gegenstand haben sollen, d. h. jene Einstellung zu den letzten Fragen, die sich ergibt, wenn man von der Bindung an irgendeine spezielle Religion oder Weltanschauung absieht. Diese Aufgabe wird meistens so verstanden, daß nidit über die sachlichen Einzelprobleme einer Wissenschaft, sondern über ihren philosophischen Hintergrund oder über ihre weltanschaulichen Konsequenzen gesprochen werden soll. Daher war dem Verfasser, als er die Gifford-Vorlesungen im Wintersemester 1955/56 an der Universität St. Andrews zu halten hatte, die Aufgabe gestellt worden, die Beziehungen zwischen der modernen Atomphysik und allgemeineren philosophischen Problemen sichtbar zu madien. Das vorliegende Bändchen gibt diese Vorlesungen, die ursprünglich in englischer Sprache in Amerika erschienen sind, in deutsdier Übersetzung wieder.
Die Vorlesungen sind für einen weiteren Kreis naturwissenschaftlich und philosophisch interessierter Studenten, nicht speziell für Physiker gehalten worden. Der Verfasser ist sidi aber klar darüber, daß einzelne Abschnitte doch für den Nichtphysiker nur schwer verständlich sind. Dies ist bei der Schwierigkeit des Gegenstandes im Ganzen kaum zu vermeiden; doch ist viel Mühe darauf verwendet worden, die wichtigsten Zusammenhänge so darzustellen, daß sie audi vom Laien verstanden werden können. Am schwierigsten dürfte der Abschnitt sein, der von den Gegen-