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STADT AM FUSSE DES MECSEK-GEBIRGES
, ,Pécs's erste Gründung verliert sich im Dunkel der Urzeit. Seine wunderbare Lage am Fusse des Berges, seine mit bestem Wasser reichlich versehenen zahlreichen Quellen, seine fruchtbare Umgebung und sein angenehmes Klima machen sein Dasein schon vor unserer Zeitrechnung sehr glaubhaft, ja sogar sicher!" So begirmt Mihály Haas, der namhafte Schriftsteller, im Jahre 1845 eine Notiz über unsere Stadt. Er war wiederholt von der Zauberkraft der Landschaft, dem Mecsek-Gebirge, den Wein- und Obstgärten und von der an dem Berg liegenden kleinen Stadt gefesselt. Den von fern kommenden Fremden, ganz gleich aus welcher Richtung er auch kommt, empföngt ein wunderbares Bild. Besonders von Siklós her ist das Panorama mitreissend. Der von Siklós kommende wird beim AnbUck unwillkürlich ausrufen: ,,Hier ist es gut zu sein, hier wollen wir uns niederlassen" schreibt Haas. Aber die Stadt entstand natürlich nicht deshalb und so hier. Am wenigsten zählten die schöne Lage und das Panorama, viel wichtiger waren das in der Nähe liegende, schutzgebende Mecsek-Gebirge, die Reinheit des reichhaltigen und gesunden Karstwassers, die für die Arbeit nützlichen Wasserläufe und nicht zuletzt die wichtige Strasse von Byzanz nach Regensburg, die hier entíangführte. Die Menschen siedelten hier, in der Hoffnung auf ein sicheres Leben, am Treffpunkt von Bergland und Ebene, auf dem fruchtbaren Boden unter günstigen Klima an.
Das Mecsek-Gebirge hat noch heute bestimmende Bedeutung. Bis zur neuesten Zeit war es eine Quelle des Reichtums der Stadt. Die ersten Weinbauern der Pécser Weingärten waren wahrscheinlich die Römer. Im Mittelalter wurden im Land die aus Pécs stammenden Weine zu den besten gezählt und in der Türkenzeit ist neben dem Weisswein auch der Rote heimisch geworden. Der aus Szkadar/Üszköd stammende Kadarka wurde bald berühmt. Die Türken handelten nicht nur damit, sonderm tranken auch reichlich davon, trotz des strengen Verbotes ihrer Religion.