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AUS DEM VORWORT DER 5., VÖLLIG NEU BEARBEITETEN AUFLAGE
Wenn die vorliegende Ausgabe der Patrologie als S.Auflage bezeidinet wird, so muß ich bemerken, daß die 1951 und 1955 als 3. und 4. Auflage erschienenen Ausgaben unveränderte Nachdrucke der 2. Auflage waren. Die schier unübersehbare Fülle der Neuerscheinungen machte es mir unmöglich, schon zu einem früheren Termin mit der Durcharbeitung des wichtigsten Materials fertig zu werden. Meine durdi die Vertreibung und die Folgen des fluchwürdigen Hitlerkrieges sdiwer geschädigte Gesundheit ließ mich erst viel später, als ich es erhoffte, eine gründliche Neubearbeitung zum Abschluß bringen. Ich glaube die jetzt vorliegende Ausgabe als eine edizione aggiornata bezeichnen zu dürfen.
Seitdem ich 1949 das Manuskript der 2. Auflage abgeschlossen hatte, habe ich auf Grund der mir zugänglichen Literatur und der in den für die patrologische Wissenschafi: maßgeblichen Zeitschriften gebotenen Bibliographien annähernd 4000 neue Veröffentlichungen feststellen können. In Wirklichkeit wird die Zahl der einschlägigen Beiträge noch höher sein. Bei dieser statistischen Erfassung des Materials habe ich die manchmal für die Forschung förderlichen Rezensionen in Fachzeitschriften nur ausnahmsweise berücksichtigt. Angesichts dieses embarras de ridiesse mußte ich aus Gründen der Raumersparnis Kürzungen vornehmen. Ich habe bereits früher in der 1938 erschienenen Ausgabe die Zahl der Literaturangaben des Werkes, das 1931 als Patrologie von Rauschen-Altaner herausgegeben wurde, verringert. Jetzt habe ich mehr als 2000 Literaturangaben fortgelassen, um mehr als 3000 Neuerscheinungen aufnehmen zu können. Diese Kürzungen habe ich nicht zuletzt auch deshalb vorgenommen, weil ich das Buch nicht zu einem allmählich überwiegend als patrologische Bibliographie erscheinenden Werk herabsinken lassen wollte. Der Forscher, für den in erster Linie die so umfangreichen Literaturnotizen bestimmt sind, wird sich über die 1938 und 1957 nicht mehr verzeichneten Veröffentlichungen unschwer aus den verschiedenen deutschen und anderssprachigen Ausgaben des Werkes Auskunft holen können; abgesehen davon, daß die ältere Spezialliteratur meist bereits in später erschienenen Arbeiten benützt ist oder zitiert wird. Daß ich bei den Kürzungen nicht mechanisch und schematisch verfahren bin, ist selbstverständlich. Ob ich dabei in jedem Fall das Richtige getroffen habe, wage ich jedoch im Hinblick auf die Unzahl der vorzunehmenden Änderungen nicht zu behaupten.
Bei den Literaturnachweisen versuchte ich dieses Mal eine bessere, nach sachlichen Gesichtspunkten geordnete Gruppierung, die auch satztechnisch leichter zu überschauen ist, zu erreichen. Daß trotzdem bei diesem labor
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