Bővebb ismertető
Einleitung.
Unter den meist genannten Namen in der Geschichte der Wissenschaften, insbesondere auch in der Geschichte der Medizin, unter den ganz Großen und Unsterblichen steht in allererster Reihe neben Susruta, Hippokrates, Galen und Avicenna, Theophrastus Paracelsus.
Trotzdem sein Name im Zusammenhang mit gewissen modernen geistigen Strömungen gerade in den letzten Jahrzehnten wieder besonders häufig genannt wurde und man in vielen Dingen, namentlich auch in der Medizin wieder auf seine längst überwunden geglaubten Werke und Anschauungen zurückgreift, hat nur eine geringe Zahl von Spezialforschern einzelne seiner Werke wirklich gelesen. Die Mehrzahl der gebildeten Ärzte kennt die Lehren des Paracelsus höchstens aus Lehrbüchern der Medizingeschichte oder aus kurzen biographischen Auszügen.
Das neu erwachende Interesse für diesen genialen und seltsamen Mann dokumentiert sich auch in einer ganzen Reihe von Neudrucken bzw. Neuausgaben seiner Werke, von denen eine Gesamtausgabe in deutscher Sprache seit dem XVI. und XVII. Jahrhundert nicht mehr veranstaltet worden war.
Die Lektüre der aus dem XVI. und XVII. Jahrhundert stammenden, nach Originallia'ndschriften hergestellten Huserschen Gesamtausgabe, so wie der vom historisch-kritischen bibliographischen Standpunkt klassischen Neuausgabe von Sudhoff und Matthiessen*) (im Erscheinen begriffene Gesamtausgabe), ferner die Ausgabe von Strunz*) (Paramirum und Paragranum), Kay ser*) (Auswahl in i Band), welche alle das altertümliche schwerfällige und oft schwer verständliche, fast noch mittelalterliche Schweizer Dialektdeutsch, außerdem auch noch die schwer leserliche mittelalterliche gotische Druckschrift möglichst originaltreu beibehalten haben, ist aber äußerst mühsam und anstrengend. Jeder, der versucht, größere Abschnitte in einem Zuge zu lesen, wird alsbald das Buch ermüdet beiseite
*) Siehe Literaturverzeichnis.