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Am 22. Juli 1833 kehrte Nikolaus von Niembsch, von seiner Mutter wie von seinen Freunden Nikosch gerufen, auf dem Schiff Atalanta aus Amerika zurück. Die Überf ahrt war ereignislos gewesen, ein Band von grauem Nichts, eine Erinnerungsblende. Ihm angeschlossen hatte sich, die lan= gen Tage auf dem Meer keineswegs verkürzend, der junge Anselm Schlorer, ferner bemühte sich eine Englánderin um ihn, die ihren Bekannten gegenüber behauptete, Niembsch sei eine europáische Zelebritát, ein Poet magya= rischer Herkunft (ein Hunne, erláuterte sie), doch sie hatte keines seiner Gedichte gelesen, obwohl einige in englischer Übersetzung erschienen waren; die anámische wie exal= tierte Dame fand ihn heruntergekommen, allerdings nicht ohne Charme, und daJS er ihr seelisch mitgenommen vorkam, zog sie an. Niembsch hatte sie mehrfach abge= wiesen, ihr Lácheln (er safi wahrend der Mahlzeiten am Nebentisch) nicht erwidert; er reagierte ohnehin kaum auf Anreden, selten zeigte er verhangenes Interesse, beispiels= weise als der Kapitán, um vor den Leuten aufzutrumpfen, schilderte, wie er, es sei vor den Falkland=Inseln gewesen, vor einigen Jahren, bei einer Kollision im Nebel, fast er= trunken sei, den Tod im kalten Wasser schon gefühlt habe; Niembsch erkundigte sich eindringlich nach jenem Gefühl, der Kapitán vermochte nicht zu prazisieren, ein Gefühl eben! und wurde árgerlich, wonach Niembsch schwieg und sein deutlich verquollenes Gesicht in stump= fer Abwesenheit sich verschlofi. Manchmal schwármte Niembsch von seinem amerikani=