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nicht stehenbleiben!
In meiner Studentenzeit habe idi einmal eine Klampfe in die Hand bekommen. Die ersten drei Griffe waren bald gelernt. Dann ist der Weltkrieg ausgebrochen und nach ihm mein Klosterberuf — und so bin ich bei den drei Griffen stehengeblieben. Leider!
Ist es Ihnen vielleicht ähnlich gegangen mit der Kunst des inneren Lebens? Die ersten Griffe beherrscht man bald, aber dann? Es ist nicht immer ein Weltkrieg schuld daran, daß einer stehenbleibt auf seinem Weg.
Hat es Ihnen am entscheidenden Anruf gefehlt? Hat es Ihnen niemand gesagt, daß auch Sie das Zeug zur Meisterschaft des Christen, zum Heiligen, in sich haben?
Oder haben Sie es versucht, das „Heilig wer den", aber Sie haben sich verstiegen auf Ihrem Höhenweg? Es war keiner da, der Ihnen einen guten Wink gegeben hätte. Es kann auch sein, Sie gehören zu denen, die schon einen schönen Aufstieg hinter sich haben. Aber Sie sind müde geworden dabei und verzagt. Manchmal kommt Ihnen der Gedanke, es aufzugeben. Warum sollen Sie jetzt, auf halber Höhe, stehenbleiben?
Sie werden Sie ja doch nicht los, die ewige „Unruhe zu Gott". Sie bleiben ein „Wanderer zwischen zwei Welten", ob Sie nun auf Ihrem Weg zu Gott einen Schlosseranzug oder eine Schwesternhaube tragen, ob graue Haare oder einen jungen Scheitel. An Christen wie Sie sind diese Worte gerichtet.
Sie sind auf dem Weg zur Höhe — nicht stehenblei-
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ben! I