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FERENCES KÖNYVTÜR
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VORWORT
Das „N tue Stundenbuch" wurde im Auftrag unserer Bischöfe geschaffen zur Milderung der Schwierigkeiten, die dadurch entstanden sind, daß das bisherige Brevier durch den Fortgang der Liturgiereform zum Teil veraltet ist.
Wenn auch das „Neue Stundenbuch" naturgemäß noch nicht das vom Konzil geforderte erneuerte Römische Brevier sein kann, so schließt es sich dennoch so weitgehend an die Entwürfe des neuen amtlichen Breviers an, daß man sagen darf: es nimmt dieses in verkürzter Form voraus; oder besser noch: es ist eine Einführung und zugleich schon eine Einübung in die neue Weise des Stundengebetes. Da es an der Zeit ist, so das neue Brevier vorzubereiten, sind auch in anderen Ländern mit großem Erfolg ähnliche Ausgaben mit ähnlichen Zielsetzungen herausgegeben worden.
In seinen beiden Bänden bietet das „Neue Stundenbuch" alles, womit man das alte Brevier sinnvoll ersetzen kann, auch ein Commune Sanctorum. Der erste Band, der hiermit vorgelegt wird, enthält alle „Tagzeiten", d. h. alle Tageshoren von den Laudes bis zur Komplet. Ein zweiter Band mit ausgewählten Texten für die in Zukunft „Geistliche Lesung" genannte Matutin ist in Vorbereitung. Im „Neuen Stundenbuch" konnte noch nicht der Großteil der Heiligen-Gedenktage berücksichtigt werden, die erst dann in ein deutsches Stundenbuch aufgenommen werden können, wenn der neue deutsche Regionalkalender feststeht und die entsprechenden Eigentexte erarbeitet und approbiert sind. Das wird noch eine Weile dauern.
Dankenswerterweise hat der Heilige Stuhl das „Neue Stundeftbu';h" für die Erfüllung der Verpflichtung zum kirchlichen Stundengebet zugelassen. Das bedeutet: das alte Brevier bleibt grundsätzlich noch in Kraft. Es kann weiter benutzt werden, doch alle zum Stundengebet Verpflichteten erfüllen ihre Brevierpflicht, wenn sie das „Neue Stundenbuch" verwenden.