Bővebb ismertető
GESCHICHTE Die ersten Zivilisationsspuren im Arnotal, wo Florenz entstanden ist, gehen bis in die Eisenzeit zurück. Die Etrusker beherrschten dieses Gebiet viele Jahrhunderte hindurch bis zur Herrschaft der Römer, die hier unter dem vielversprechenden Namen "Ftorentia" ein "Municipium" gründeten, um die wichtige Furt über den Arno zu bewachen und zu verteidigen. lm Mittelalter wurde das Municipium wiederholt überfallen und zerstört, doch um das Jahr Tausend war es bereits vor allém durch den Wollhandel zu einer blühenden Stadt geworden. Aus dieser Zeit stammt auch das Baptisterium als das erste wichtige Baudenkmal in Florenz. In den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelte sich die Stadt durch ihre weit verzweigten Handelsbeziehungen, ihre geschickte Politik, Kunst, aber auch durch interne Machtkámpfe zum wichtigsten Mittelpunkt des politischen und kulturellen Lebens in Italien. Florenz wurde Wiege der Renaissance und damit gleichzeitig auch Zentrum der gesamten europaischen Kultur. Zunáchst war die Stadt ein Lehen der Markgrafen der Toskana. Unter diesen griff vor allém zur Zeit des Investiturstreites zwischem Papst Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV. die Markgráfin Mathilde von Canossa bestimmend in die Auseinandersetzungen ein. Spáter wurde Florenz Schauplatz erbitterter Klassenkámpfe zwischen Adel und der máchtig gewordenen Handwerkerzunft. Diese führten zur Bildung zweier Partéién, der "Guelfen", Anhánger des Papstes, und der Ghibellinen, die wiederum auf der Seite des Kaisers standén. Die heftigen inneren Kámpfe konnten aber nicht verhindern, dali sich die Stadt politisch, kulturell und wirtschaftlich weiter entwicken konnte. Florenz hatte gegen Ende des 13. Jahrhunderts bereits seine Herrschaft auf die Rivalinnen Siena, Arezzo und Pistoia ausgedehnt. In jener Zeit enstanden die Meisterwerke Cimabues, Giottos, Dantes und Arnolfo di Cambios. Die höchste kulturelle Blüte erreichte Florenz im 14. Jahrhundert mit den Meisterwerken des Petrarca und Boccaccio, aber auch mit den gotisch beeinflu3ten Meisterwerken eines Andrea di Cione, auch Orcagna genannt (1300-1368). lm stets stürmischen politischen Leben kam es 1378 zum Aufstand der breiten Masse gegen die Magnaten, dem sogenannten "dicken Volk". Macht und Reichtum lagen in Hánden weniger Bankiersfamilien, unter ihnen die Medici. Diese regierten - angefangen von Cosimo d.Á. (1389-1464) - drei Jahrhunderte lang mit wechselnden Erfolgen die Stadt. Auf Cosimo d.Á. folgte dessen Sohn "Piero il gottoso" (Pe-