Bővebb ismertető
MYSTRA DIE LETZTE RUHMESSTÁTTE VON BYZANZ Ein Weg beginnend in Sparta und zwischen Platanen, Zypressen, Ö1-, Maulbeer- und Apfelsinenbáumen verlaufend, führt uns nach Mystra. Stolz erhebt sich im Hintergrund der Taygetos. Er lenkt unseren Blick auf seine unzáhligen Gipfel, auf seine schroffen Abhánge und in seine tiefen Schluchten, bis er plötzlich auf einem Hügel - abgetrennt von der Bergkette - ruhen bleibt. Hoch oben auf seiner Spitze erhebt sich uneinnehmbar eine Burg, und an seinem Bergabhang die ehemalige ruhmreiche Stadt Mystra steht nunmehr in Ruinen da und schweigt (Abb. 1). Kehren wir viele Jahre bis zur Zeit der Frankenherrschaft in Griechenland zurück, bis zu der Zeit, in der die Kreuzritter, nachdem sie 1204 Konstantinopel erobert hatten, das übrige Land unter sich aufteilten und kleine Staaten bildeten. Der bedeutendste von diesen, das fránkische Despotat von Morea, verspátete sich sehr, über die ganze Peloponnes auszubreiten, bis es 1249 der fránkische Prinz von Achaia, Wilhelm II. von Villehardouin mit Hilfe der Venezianer bewáltigte, Monemwasia einzunehmen und so ganz Lakonien durchqueren konnte. Damals war es auch, als er kam und auf diesem klug gewáhlten, unnahbaren Berg eine Burg errichtete, um ganz Lakonien zu beherrschen. Dem Landesherrn mit seinen gepanzerten Rittern war es jedoch nicht beschieden, sich lange an dieser Státte zu erfreuen. Nach zehn Jahren kámpft Wilhelm in Pelagonia, welches sich im heutigen Jugoslawien befindet, gegen den Kaiser Michael Palaiologos, wird gefangen genommen, und um seine Freiheit zu erwerben gezwungen, die Burg zu übergeben. So wurde Mystra aus einer fránkischen Burg der Sitz des