Bővebb ismertető
Vorwort
Das Schrifttum über die Musik und ihre Probleme hat, zumal durch die Produktion des letzten Halbjahrhunderts, einen derartigen Umfang erreicht, daß es auch für den Fachmann nicht mehr annähernd überschaubar ist. Zieht man in Betracht, daß Nikolaus österlein in einem vierbändigen Verzeichnis aus den Jahren von 1882 bis 1895 bereits mehr als zehntausend Publikationen über Richard Wagner und sein Werk zu nennen wußte, oder daß ein 1927 erschienenes (keineswegs vollständiges) Verzeichnis des Mozart-Schrifttums von Otto Keller 4520 Titel nadi-wies, und setzt dem die äußerst prekäre Situation auf dem Gebiet der weiter ausgreifenden Literaturerfassung zur Musik durch bibliographische Behelfe zur Seite, so wird es nicht zu pessimistisch erscheinen, diese Unüberschaubarkeit auch für die Zukunft zu prophezeien. Auch das im US-amerikanischen Flushing (N. Y.) beheimatete Repeitoiie international de liteiatme musicale (RILM) wird daran, trotz aller angestrebten, in wünschenswerter Breite natürlich unerreichbaren internationalen Kooperation nichts ändern, solange es ganz oder auch nur teilweise auf das von den Autoren selbst ausgehende Informationsangebot angewiesenist. Und ob die großen Hoffnungen, die seit einigen Jahren in den Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung für musikbibliographische Zwedce gesetzt werden, berechtigt sind, muß bei aller zeitgemäßen Fortschrittsgläubigkeit zweifelhaft erscheinen - nicht zuletzt deshalb, weil Fachleuten auf dem Gebiet der Kybernetik die Rentabilität derartiger Verfahren fraglich erscheint.
Der außerordentlichen Reichhaltigkeit des Musikschrifttums tritt als zweite Komponente seiner Struktur eine sehr weit-Cehende Verschiedenartigkeit zur Seite. Untersuchungen über die verschiedenen Teilungsmöglichkeiten der Oktave, wie sie schon die pythagoreische Schule seit dem fünften vorchristlichen Jahr-