Bővebb ismertető
Im vorliegenden Heft werden zwei Beiträge behandelt, die im Rahmenvon Dissertationen angefertigt wurden und thematisch in den Bereichder Hydrologie einzuordnen sind. Insbesondere werden hier Problemeder probabilistischen und stochastischen Hydrologie herausgegriffenund in wissenschaftlicher Fragestellung näher beleuchtet.Herr Dr.-Ing. Helmut Eggers, wissenschaftlicher Angestellter undLehrbeauftragter im Landwirtschaftlichen Wasserbau am Institut fürWasserbau und Wasserwirtschaft der Universität Karlsruhe, behandeltin seiner Dissertation (mdl. Prüfung am 1. Dezember 1975) den Ein-fluß seltener Ereignisse bei der Bestimmung der Hochwasserwahrschein-lichkeit. Es wird zunächst gezeigt, daß die schiefe Verteilung,Typ III v.K. Pearson, für die Hochwasserabflüsse im Gebiet der Bundes-republik Deutschland gut geeignet ist. Weiterhin stellt sich heraus,daß die Unterschiede der Quantile bei Verwendung von Parameterschätz-verfahren nach der "Maximum-Likelihood Methode" und der "Momenten-methode" nur eine Größenordnung von rund 10% erreichen. Der Einflußvon Ausreißern wird an der Pearson-Typ III Verteilung gezeigt, derenParameter über die Momentenmethode geschätzt werden. Dabei erweistsich, daß die Schiefe einer Stichprobe mit Ausreißern nur abhängigvon der "Urschiefe" und der "Urstichprobengröße", sowie dem Wieder-kehrintervall der Ausreißer ist. Zum Schluß wird gezeigt, von wel-cher Größe die Quantilerhöhung infolge eines Ausreißers ist und wel-che Entscheidungsprozedur möglich ist, ob ein verdächtig großer Stich-probenwert als Ausreißer definiert und behandelt werden sollte.Herr Dr.-Ing. Sepp Weingärtner, wissenschaftlicher Angestellter,ebenfalls am Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Univer-sität Karlsruhe, beschreibt in seiner Dissertation (mdl. Prüfung am15. Juni 1976) ein neues stochastisches Modell zur Erzeugung vonHochwasserwellen, über die bestehenden eindimensionalen Ansätzehinaus entwickelt er ein zweidimensionales Modell zur Wellensyn-these. Im einzelnen erzeugt das Modell das gemeinsame Auftreten vonScheitel und Dauer der Welle. Die Simulation arbeitet dabei über diebi-lognormale Dichtefunktion der gemeinsamen Wahrscheinlichkeit. DieScheitelanstiegszeit als dritte unabhängige Größe wird mit Hilfe