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Auf gemeinsamen Wegen
Eröffnungsrede des Stellvertreters des Ministers für Kultur, Dr. Dietmar Keller, zur Kunstausstellung anläßlich des 40. Jahrestages der Befreiung
Im Rahmen der kulturellen Aktivitäten in der DDR aus Anlaß des 40. Jahrestages des Sieges über den Hitlerfaschismus und der Befreiung des deutschen Volkes eröffnete das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR in der Berliner Nationalgalerie am Vorabend des 1. Mai die Kunstausstellung „Auf gemeinsamen Wegen". Veranstalter waren das Ministerium für Kultur und der Verband Bildender Künstler der DDR. Nachstehend veröffentlichen wir die Rede, die der Stellvertreter des Ministers für Kultur, Dr. Dietmar Keller, zur Eröffnung der Veranstaltung hielt.
Die Ausstellung umfaßt sozialistisch-realistische Werke der Malerei, Druckgrafik, Plastik, Buchillustration, Plakatgestaltung und Fotografie des Zeitraumes von 1945 bis zur unmittelbaren Gegenwart. Sie zeigt somit retrospektiv einen wichtigen Ausschnitt des Beitrages, den die Künstler unserer Republik von den ersten Stunden der Befreiung über die Jahrzehnte hinweg mit ihren Mitteln zur Entwicklung und Vertiefung der engen brüderlichen Verbundenheit mit den Völkern der Sowjetunion geleistet haben. Die hier zusammengeführten Kunstwerke veranschaulichen auf einprägsame Weise, wie unser Bild von der Sowjetunion, ihrer Geschichte und Gegenwart, ihrer Menschen immer vielfältiger, umfangreicher und tiefer geworden ist. Die Themen und Motive in den einzelnen Gattungen und Genres umfassen die ganze Spannweite unseres Verhältnisses zum Lande Lenins. Sie beinhalten die grundlegenden historischen und politischen Wahrheiten ebenso wie persönliche Erlebnisse und Begegnungen des Alltags.
Die Freundschaft zur Sowjetunion als ein kostbares Vermächtnis deutscher Kommunisten und vieler bürgerlicher Humanisten wurde nach 1945 von Künstlergeneration zu 4: