Bővebb ismertető
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Einleitung
Es mag überheblich erscheinen, ein Büchlein von nur geringem Umfang vorzulegen, mit dessen Farbbildern es möglich sein sollte, Mineralien und Gesteine zu bestimmen. Gibt es doch über 2000 Mineralarten mit vielen Varietäten, und jedes Jahr werden etwa 10 bis 20 neue Mineralien entdeckt. Dazu kennen wir einige hundert Gesteinsarten. Allerdings nur relativ wenige Mineralien bzw. Gesteine sind weit verbreitet oder technisch von Bedeutung. Und diese werden im folgenden abgebildet und beschrieben. Mit den dargestellten 100 Mineralien und 50 Gesteinen erhält man tatsächlich einen recht umfassenden Einblick in die Welt der Steine.
Für die Farbfotos dienten typische Vertreter als Vorlagen, keine einmaligen Museumsstücke, sondern Mineralien und Gesteine wie sie der Sammler tatsächlich finden oder käuflich erwerben kann. Gleichzeitig wurden die Originale aber auch so ausgewählt, daß der Leser von der Schönheit der Steine beeindruckt und dadurch angeregt werden soll, selbst Steine zu sammeln.
Der Inhalt des Buches ist in drei Teile gegliedert. Zunächst (S. 6-12) werden in knappen Erläuterungen jene Ausdrücke und Hinweise erklärt, die bei den späteren Beschreibungen der Farbfotos auftreten und dem Nichtfachmann vielleicht unbekannt oder nicht geläufig sind. Dann folgt der Bildteil mit Beschreibung der Mineralien (S. 14-111) und schließlich der Bildteil mit Beschreibung der Gesteine (S. 112-139). Angehängt sind Meteorite und Tektite (8.140-141).
Wesentlich ist, die Begriffe Gestein, Mineral und Kristall deutlich zu unterscheiden, denn der Fachmann spricht nicht wiederVolksmund von Steinen.
Ein Gestein ist ein fester Teil der Erdrinde (ebenso der Mondschale), zusammengesetzt aus Mineralien. Diese Mineralien sind natürlich, ohne Einfluß von Pflanze, Mensch oder Tier entstanden. Die an ihnen oft zu beobachtenden geometrischen Formen mit glatten Begrenzungsflächen nennt man Kristall. Entscheidend für die verschiedenen Kristallformen ist der innere Aufbau (die Packung der Atome, Ionen oder Moleküle). Selbst wenn die glatten Begrenzungsflächen fehlen, spricht man von Kristall. Maßgeblich ist also nicht die äußere Form, sondern die innere Ordnung. Mineralien ohne gesetzmäßigen Innenbau bezeichnet man als amorph (d.h. nichtkristallin).
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