Bővebb ismertető
Zum Geleit
Einer der zuverlässigen Wege, auf dem man zur Kenntnis des Lebens eines jeden Volkes gelangen kann, ist das Kennenlernen seiner Literatur und Kunst.
Die Literatur in ihrer jahrhundertelangen Entwicklung ist nämlich Ausdruck der tiefsten Sehnsüchte eines Volkes, in ihr widerspiegelt sich alles Wesentliche, was dieses Volk lebt und gelebt hat.
Und eindeutig gelten diese Worte auch bei einem Gespräch über die Literatur des tschechischen und slowakischen Volkes. Die Geschichte dieser Literaturen ist.Geschichte des Kampfes für die grundsätzlichsten Rechte des Menschen, für die Sprache, für den sozialen Fortschritt.
Die Gegenwart der tschechischen und slowakischen Literatur, der tschechischen und slowakischen Kunst — das ist vor allem die Bewußtmachung der gewaltigen schöpferischen Möglichkeiten, wie sie unseren Völkern der Sozialismus eröffnet hat.
Das noch nie dagewesene Aufblühen der Literatur und Kunst in der sozialistischen Tschechoslowakei dokumentieren Hunderte von bedeutenden Werken, die sich das Volk angeeignet hat und zu denen sich unsere Gesellschaft voller Stolz bekennt.
Das Bulletin Meridiane 12—23 will Sie regelmäßig mit den markanten literarischen Werken bekanntmachen, die in dem zwischen diesen beiden Längengraden gelegenen Land erscheinen, mit dem Geschehen in der tschechischen und slowakischen Kultur.
Wenn jetzt die erste Nummer der Meridiane 12—23 herauskommt, möchte ich einen zweifachen Wunsch aussprechen: daß die Redaktion immer genügend qualitätvolle Materialien haben möge (und daß sie sie haben wird, daran zweifle ich nicht als einer, der die Dynamik der kulturellen Entwicklung unserer beider Völker kennt), und daß die Meridiane 12—23 viele Leser finden mögen, die den guten Willen haben, sich mit unserer Kultur bekanntzumachen. Und erlauben Sie mir als einem Schriftsteller, der in seinem Leben die Möglichkeit hatte, Menschen vieler Länder kennenzulernen, nicht daran zu zweifeln, daß die Meridiane 12—23 solche aufrichtigen, unvoreingenommenen und objektiven Leser finden werden.
Nationalkünstler
ANDREf PLÄVKA
Vorsitzender des Verbandes Slowakischer Schriftsteller