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Giovanna Magi - Meisterwerke im Louvre [antikvár]

Meisterwerke im Louvre [antikvár]

Giovanna Magi

 
i- ' Der Ursprung des Louvre liegt um 1200, als Philipp August nahe des Flusses eine Königsburg zu Verteidigungswecken erbauen Hess, die ungefähr ein Viertel des heutigen quadratischen Hofes (Cour Carrée) einnahm. Damals noch nicht zum königlichen Wohnsitz bestimmt (der König zog es vor, in der Cité zu wohnen), wurden in der Festung unter anderem der Kronschatz und die Archive aufbewahrt. Im XIV. Jahrhundert bestimmte Karl V., auch « der Weise» genannt, sie zu seiner Residenz. Er Hess die Burg wohnlicher gestalten und dort unter...
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i- ' Der Ursprung des Louvre liegt um 1200, als Philipp August nahe des Flusses eine Königsburg zu Verteidigungswecken erbauen Hess, die ungefähr ein Viertel des heutigen quadratischen Hofes (Cour Carrée) einnahm. Damals noch nicht zum königlichen Wohnsitz bestimmt (der König zog es vor, in der Cité zu wohnen), wurden in der Festung unter anderem der Kronschatz und die Archive aufbewahrt. Im XIV. Jahrhundert bestimmte Karl V., auch « der Weise» genannt, sie zu seiner Residenz. Er Hess die Burg wohnlicher gestalten und dort unter anderem die berühmte « Librairie » bauen, was ihm den in die Geschichte eingegangenen Beinamen eintrug. Nach seiner Regierungszeit beherbergte der Louvre bis zum Jahre !546 keine weiteren Könige. Erst Franz I. gab dann dem Architekten Pierre Lescot den Auftrag, das Gebäude wohnlicher und entsprechend dem Stil der Renaissance zu bauen. Dazu wurde die alte Festung niedergerissen und auf ihren Grundmauern der neue Palast errichtet. Diese Arbeiten wurden unter Philipp II. weitergeföhrt. Nach dessen Tod gab Caterina de' Medial Philibert Delorme den Auftrag, den Palais der Tui-lerien zu bauen und diesen mit dem Louvre durch eine lange Galerie zu verbinden, die sich noch weiter bis zur Seine hinzog. Diese Arbeiten, durch den Tod Delormes unterbrochen, wurden unter Heinrich IV., der auch den « Pavillon de Flore» bauen Hess, wieder aufgenommen und zu Ende geführt. Unter Ludwig XIII. und Ludwig XIV. gingen die Ausbauarbeiten am Gebäude weiter; der quadratische Hof mit seiner reichen Bildhauerdekoration wurde zum eindrucksvollsten Teil des sogenannten « alten Louvre », die Errichtung der Ostfassade mit der Kolonnade vervollständigten das Gebäude. Als der königliche Hof im Jahre 1682 nach Versatile umzog, wurden die Arbeiten fast vollständig aufgegeben-und der Palast verfiel dermassen, dass man im Jahre 1750 sogar daran dachte, ihn ganz abzureissen. Er wurde sozusagen von den pariser Marktfrauen gerettet die, als sie am 6. Oktober 1789 nach Versaille marschierten, die Königsfamilie und ihren Hofstab nach Paris zurückbrachten. Nach den stürmischen Jahren der Revolution wurden die Arbeiten endlich von Napoleon wieder aufgenommen, dessen Architekten Percier und Fontaine den Bau des Nordflügels begannen. Er wurde 1852 von Napoleon III. vervollständigt, der sich endlich dazu entschlossen hatte, den Bau des Louvre zu beenden. Durch den Brand und die Zerstörung der Tuilerien während des Aufstandes der Kommune im Mai 1871 erhielt der Louvre den Aspekt, den er noch heute hat. Obwohl der ganze Palast den Namen Louvre trägt, wird heute damit das berühmte Museum gemeint. Die in ihm enthaltenen Kunstsammlungen sind so verschiedenartig und reichhaltig, dass man es wohl als « das wichtigste Museum der Welt» bezeichnen kann. Sein anfänglicher Kern bestand aus der Sammlung der Könige Frankreichs der, dank einer gut durchgeführten AnkaufspoHtik und grosszügiger Schenkungen, ständig vergrössert werden konnte. Der Verdienst des Gründers wird einstimmig Franz 1. zuerkannt. Auch die vor ihm herrschenden Könige hatten Kunstwerke - und besonders Gemälde - in Auftrag gegeben oder gekauft, aber es handelte sich dabei um vereinzelte Fälle. Mit diesem König (1515-1547) beginnt dagegen eine richtiggehende Sammlung von Kunstwerken Jeder Art, die dazu bestimmt waren, die königliche Residenz in Fontainebleau zu schmücken. Franz 1. ist es auch dem es gelingt, den berühmtesten Künstler jener Zeit. Leonardo da Vinci, für sich zu gewinnen und damit auch einige seiner berühmtesten Werke, wie die Monna Lisa und die Madonna in der Grotte, in die Sammlung aufzunehmen. Zur gleichen Zeit werden ihr auch Werke anderer italienischer Künstler wie Andrea dei Sarto, Tiziano, Sebastiano dei Piombo und Raffaello beigefügt. Die Nachfolger Franz I. zeigen kein grosses Interesse ßr das Sammeln von Kunstwerken. Sie beschränken sich darauf, von zeitgenössischen französichen Künstlern wie Clouet und Corneille einige Porträts malen zu lassen. Einen weiteren Aufschwung erfährt die Sammlung unter

Termékadatok

Cím: Meisterwerke im Louvre [antikvár]
Szerző: Giovanna Magi
Kiadó: Casa Editrice Bonechi
Kötés: Varrott papírkötés
ISBN: 887009152X
Méret: 200 mm x 260 mm
Giovanna Magi művei
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