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So, wie er den Operationssaal eben verlassen hatte, stürzte Dr. Gunthermann zum Telefon:
„Hallo___München? Ja, die neurochirurgische Station,
stimmt schon Bitte Professor Kleinau Was?"
Er warf der Oberschwester, die ihm außer Atem gefolgt war, einen grimmigen Blick zu, und über die vorgehaltene Hand zischte er ihr zu:
„Professor Kleinau ist nicht im Hause. Dazu hätte man midi schließlich nicht wie einen Jagdhund durch die Gänge zu hetzen braudien "
Er telefonierte weiter:
„Schön, dann nehmen Sie eine dringende Bestellung für Herrn Professor Kleinau auf. Sagen Sie ihm bitte, daß der Fall, über den ich vor einiger Zeit mit ihm sprach, äußerst kritisch geworden ist. Sagen Sie ihm bitte, daß die Cheyne-Stokesschen Reaktionen bereits verstärkt einsetzen. Es muß unbedingt spätestens morgen früh operiert werden. Ich erwarte Herrn Professor Kleinau unter allen Umständen um acht Uhr Aber hallo, Fräulein, ich mache Sie haftbar Es ist eine Sache auf Leben und Tod. Professor Kleinau ist der einzige deutsche Chirurg, der den Eingriff vornehmen kann
Ach so, ich spreche mit einer Kollegin, um so besser___Ja,
sämtliche Unterlagen bei Professor Kleinau Die letzten Röntgenaufnahmen und auch die Ventrikulographien Also Dank, und wenn Sie mich im Laufe des Tages noch verständigen könnten "
Er ließ sich in einen Korbsessel fallen und schloß die Augen. Eine blutjunge Helferin begann, ihm die Gummischuhe von den Füßen zu ziehen. In der Klinik Dr. Gunthermanns war der Tageskreislauf bis auf die Sekunde organisiert, selbst die Minuten zwischen dem Arbeitsende im Operationssaal und dem Beginn der Mittagsvisite.
Zu dieser Visite unterzog sich Dr. Gunthermann der Mühe des Umkleidens.
„Unsere Schutzbefohlenen", war seine Meinung, „sind Männer, die wir mit Händen und Zähnen und Klauen dem Leben zurückgewinnen wollen. Mit allen Mitteln müssen wir ihnen das Gefühl
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