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vorwort des herausgebers
Schon C. Ritter von Wurzbach bedauert in seinem „Biografischen Lexikon" (Bd. 27, S. 342) und zwar gerade an einer Stelle, die hier interessant ist, ,,daß die Memoirenlitteratur—in Frankreich eine so reiche, historische Quelle — hierlands (in Österreich) nie geblüht habe." Interessant ist diese Bemerkung für uns deshalb, weil er sie an die ihm bekannten, noch unveröffentHch-ten Memoiren der Gräfin Rosalie Rzewuska-Lubomirs-ka (1788—1865) knüpft und bedauert, daß diese „eine Menge Details über österreichische Zustände und öffentliche Charaktere enthaltenden" Blätter noch im Verborgenen ruhen.
Rosalie Rzewuska und besonders ihre Schwägerin Isabella waren nun intime Freundinnen der Gräfin Thürheim, wie aus den folgenden Erinnerungen hervorgeht, Rosalie war sogar im gleichen Jahre geboren und starb nur ein Jahr später, als die Verfasserin dieser Blätter. Es können daher die vorliegenden Memoiren wohl als ein gleichwertiger Ersatz angesehen w^erden und als eine künftige wertvolle Ergänzung für das Journal der Gräfin Rzewuska, dessen Ausgabe ihr Enkel, der Herzog Ono-rato Caetani-Sermoneta in Rom, vorbereitet.
Diese Einleitung vorausgeschickt, bemerken wir, daß obiger Umstand nicht vielleicht Veranlassung bot, zur Publikation der folgenden Blätter zu schreiten. Einige Bruchstücke derselben, die der Herausgeber in den letz-
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