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So urteilt Prälat Erhardsberger:
Es scheint übertrieben zu sein und unrecht zu klingen, was über das junge Menschenkind Maria Lichten-egger und ihre auffallende Gottesliebe in diesem Buch geschrieben ist. Aber jene Zeit war tatsächlich so durch wahrhaft katholische Eltern und Familien gekennzeichnet und darum so fruchtbar für das kirchliche Leben, daß sie unserer „Modernen Zeit" wie ein Märchen aus längst vergangenen Tagen erscheint. Was unserer Ära allein Hilfe bringen kann in der Glaubenskrise und im Todeskampf des religiösen Lebens, das ist
die Rückkehr zu den alten Idealen
der inneren Reinheit und sittlichen Sauberkeit, sowie zur radikalen Ablehnung des sexuellen Sichauslebens.
Dieses Büchlein könnte vielen jungen Menschen ein Ansporn sein zum Kampf gegen den Geist des Materialismus in einer durch den Modernismus allzu verweltlichten Kirche, die leider oft keinen Blick mehr hat für das Mysterium Christi und
des Geistes der Stärke und Heiligkeit,
ohne den eine Erneuerung in Glaube und Sitte nicht möglich ist. Gerade das ist der innere Wert dieses Buches, das Geheimnis der übernatürlichen Gotteskind-schaft. Hier liegen die Wurzeln der christlichen Päd-