Bővebb ismertető
endes Herzklopfen und eine Welle unbekannter Gefühle überwältigen die zarte
junge Deborah jedesmal, wenn sie dem herrischen Geschäftsmann Cedric begegnet. Er ist der Freund ihres Onkels Tom, zu dem sie vor kurzem nach dem Tod ihrer Mutter gezogen ist. Verwirrt fragt sich Deborah, warum sie der arrogante Cedric derartig erregt. Der erfahrene Mann, der hingerissen ist von Deborahs grünen Augen und roten Locken, spürt instinktiv, daß auch er dem zauberhaften Mädchen nicht gleichgültig ist. Daß Deborah in der hübschen Marisa eine gefährliche Rivalin hat, erkennt sie ziemlich bald. Ein Besuch auf der Insel von Cedrics Vater vor der australischen Küste wird zum Tag der Entscheidung: Wird Cedric Deborah endlich seine Liebe gestehen?
Ein Paradies im Meer
I.KAPITEL
Tom betrat das Krankenhaus in gedrückter Stimmung und lief mit langen Schritten durch die dunklen Korridore bis zu dem Zimmer, in dem Beth lag. Sie sah ihm erwartungsvoll entgegen, so als hätte sie ihn bereits an seinen Schritten erkannt, und streckte ihre zierliche Hand nach ihm aus. Sein Herz begann heftig zu schlagen, und er eilte hinüber zu ihrem Bett.
„Hallo! Wie fühlst du dich heute?"
„Gar nicht so schlecht." Sie lächelte ihn an, und ihr ausgezehrtes Gesicht verriet noch immer viel von seiner einstigen Schönheit.
Er ergriff ihre Hand und ließ sich auf den Stuhl neben dem Bett sinken. Er versuchte die anderen Patienten zu ignorieren, aber es fiel ihm immer wieder schwer, die neugierigen Augen und Ohren zu vergessen, die von allen Seiten auf jeden neuen Besucher lauerten. Er begriff nicht, warum Beth darauf bestanden hatte, in diesem Zimmer zu bleiben, und sein Angebot, für die Kosten eines Einzelzimmers aufzukommen, abgelehnt hatte. Ihrer Behauptimg, sie fürchte sich vor dem Alleinsein und fühle sich in Gesellschaft wohler, hatte er keinen Glauben geschenkt. Auch die Beteuertmgen der Schwester, die ifmi mit kaltem Blick versichert hatte, es werde auch hier alles Notwendige für die Patienten getan, hatten ihn nicht beruhigen können.
Beth war seine Kusine. Sie waren einmal leidenschaftlich ineinander verliebt gewesen, aber ihre Familien hatten sich gemeinsam gegen sie verschworen und eine Heirat zu vertündern gewußt. Beth hatte sich anfangs in ifiren Kummer vergraben, aber schließlich doch den Mann geheiratet, den ihre Familie für sie ausgesucht hatte und der ihr treu ergeben gewesen war, bis er eines Tages irgendwo in Vietnam ums Leben kam.
Tom selbst hatte seiner Heimatstadt enttäuscht den Rücken gekehrt und war unriihig durch die Welt gezogen, bis er den McGovems begegnet war und sein Leben wieder einen Sinn be-